Konstruktive Gespräche zwischen Stadt und Gewerkschaft
„Lüdinghauser Frühling“ bleibt verkaufsoffen

Lüdinghausen -

Der verkaufsoffene Sonntag zum „Lüdinghauser Frühling“ am 23. April ist gerettet. Das ergaben Gespräche zwischen Stadt, Lüdinghausen Marketing und der Gewerkschaft ver.di.

Donnerstag, 13.04.2017, 15:04 Uhr

In diesem Jahr wird der Marktplatz wegen der Umgestaltung noch nicht in Gänze für das Frühlingsfest zur Verfügung stehen.
In diesem Jahr wird der Marktplatz wegen der Umgestaltung noch nicht in Gänze für das Frühlingsfest zur Verfügung stehen. Foto: wer

Der geplante verkaufsoffene Sonntag am 23. April kann stattfinden. In der Innenstadt sind demnach im Rahmen des Festes „ Lüdinghauser Frühling “ von 13 bis 18 Uhr die Geschäfte geöffnet. Das teilen die Verwaltung und Lüdinghausen Marketing jetzt mit. „Nach kons­truktiven Gesprächen zwischen der Gewerkschaft ver.di , Lüdinghausen Marketing und der Stadt konnte diese der Gesetzgebung entsprechende Regelung getroffen werden“, heißt es in der Presseinformation wörtlich.

Dabei habe unter aktiver Beteiligung des Büros „Stadt + Handel“ dargelegt werden können, dass die Öffnung der Ladenlokale am Sonntagnachmittag nur eine untergeordnete Rolle spiele. Im Vordergrund stünden die diversen Aktivitäten auf dem Frühlingsfest selbst. Ausschlaggebend für die gemeinsam erreichte Lösung ist ein kurzfristig von „Stadt + Handel“ im Auftrag der Stadtverwaltung erstelltes Gutachten gewesen, in welchem Aussagen über die Art der Veranstaltung getroffen und ihr Bezug zu den in der Innenstadt zu öffnenden Geschäften hergestellt worden sind.

Zur Sicherung der weiteren verkaufsoffenen Sonntage in Lüdinghausen soll das Gutachten sukzessive erweitert und mit Zählungen sowie Befragungen bei den Festen, angefangen beim Lüdinghauser Frühling, er-gänzt werden. „Eine effektive Vorgehensweise, die der Gesetzeslage entspricht und mit der alle Beteiligten gut leben können“, wird Bürgermeister Richard Borgmann in der Pressemitteilung abschließend zitiert.

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