Katzen
Katzenfreunde wollen Netzwerk bilden

Lüdinghausen -

Der neue Verein „Streunerkatzen Lüdinghausen“ lädt am 20. Juli zu einem Stammtisch ein. Ein Netzwerk soll aufgebaut werden.

Samstag, 24.06.2017, 14:06 Uhr

Dieses Muttertier entdeckten Katrin Sebbel und Christa Hülk mit vier Jungtieren – die Idee, mit Hilfe eines Vereins mehr für diese und andere Streuner zu tun, war geboren.
Dieses Muttertier entdeckten Katrin Sebbel und Christa Hülk mit vier Jungtieren – die Idee, mit Hilfe eines Vereins mehr für diese und andere Streuner zu tun, war geboren. Foto: Christa Hülk

Christa Hülk und Katrin Sebbel möchten helfen – den Katzen selbst und damit auch all denjenigen, die sich Streunerkatzen annehmen. Und davon gibt es auch in und um Lüdinghausen eine ganze Menge. Im Dezember haben die beiden Frauen deshalb den Verein „Streunerkatzen Lüdinghausen“ gegründet, seit Februar ist er auch offiziell eingetragen und damit zum Beispiel berechtigt, Spenden entgegenzunehmen oder Verträge mit Tierärzten zu schließen.

Es gibt mehr Menschen, die sich um verwilderte Katzen kümmern als man denkt.

Katrin Sebbel

Katrin Sebbel ist zudem Mitglied bei den „Tierfreunden Lüdinghausen und Umgebung“, sie legt aber Wert darauf, dass die Katzenfreunde eigenständig sind.

Ende vergangenen Jahres, erzählen die beiden Frauen, hätten sie ein Muttertier mit vier Jungen auf einem Dach gesehen. Während bei Christa Hülk das idyllische Bild im Vordergrund stand, war Katrin Sebbel sofort klar, dass für diese Familie da auf dem Dach irgendjemand 500 Euro zahlten müsste. Denn: „Um die 100 Euro kostet es, eine Katze zu kastrieren.“

Kastration

Dass die Kastration verwilderter Katzen unerlässlich ist, um der Lage in den Städten Herr zu werden, darüber herrscht allgemein Konsens. „Es gibt mehr Menschen, die sich um verwilderte Katzen kümmern als man denkt“, sagt Sebbel. Sie und Hülk betonen, dass es wichtig ist, dass sich ein Netzwerk bildet, an das sich Menschen, die eine Streunerkatze finden, und nicht genau wissen, was sie tun können, unkompliziert wenden können. Ist die Katze, die ich gefunden habe, wirklich eine Streunerkatze oder ist sie ein Freigänger? Wie unterscheide ich die eine von der anderen. Um die Beantwortung solcher Fragen kann es genauso gehen wie um finanzielle Unterstützung.

Um das Netzwerk voranzubringen, findet am 20. Juli (Donnerstag) ein weiterer „Katzenstammtisch“ statt, zu dem alle Interessierten willkommen sind. Er beginnt um 19.30 Uhr im Raum des Vereins, Lindenstraße 28a.

Zum Thema

Weitere Informationen erteilt Kartin Sebbel gerne montags bis freitags von 15 bis 18 Uhr unter ' 0151/74 39 55 84. Per E-Mail sind die Frauen unter streunerkatzen-lh@web.de zu erreichen. Infos zum Verein gibt es außerdem bei Facebook.

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