Neuer Übergang an der Klosterstraße
Auf sicherem Weg zur Burg Vischering

Lüdinghausen -

Wer bislang mit dem Rollator oder im Rollstuhl über die Klosterstraße zur Burg Vischering möchte, geht ein nicht ungefährliches Unterfangen ein. Das soll sich bald ändern.

Dienstag, 25.07.2017, 06:07 Uhr

Von „barrierefrei“ konnte bislang beim Überqueren der Klosterstraße kaum gesprochen werden. Das soll sich nun im Zuge der Regionale ändern.
Von „barrierefrei“ konnte bislang beim Überqueren der Klosterstraße kaum gesprochen werden. Das soll sich nun im Zuge der Regionale ändern. Foto: ben

Wer bislang vom Seniorenheim Antoniushaus kommend zur Burg Vischering wollte – womöglich mit dem Rollator oder gar mit einem Angehörigen im Rollstuhl –, dem blieb nur der nicht ungefährliche Weg quer über die Kreuzung von Klosterstraße und Hinterm Hagen. Nur hier ließ sich die Fahrbahn zumindest einigermaßen barrierefrei überwinden und anschließend über den asphaltierten Parkplatz die Burg erreichen. Dass diese Kreuzung zudem mitten in einer schlecht einsehbaren Kurve liegt, machte die Sache nicht gerade besser.

Wer da lieber Richtung Innenstadt auswich, sah sich entlang des Antoniusklosters einem starken Gefälle zwischen Fußweg und Straße gegenüber. Ein Überqueren der Klosterstraße auf Höhe des Torhauses – eigentlich der kürzeste Weg zur Burg Vischering – war so für ältere oder bewegungseingeschränkte Menschen bislang unmöglich. Umso erfreulicher, dass sich jetzt durch die Arbeiten im Zuge der Regionale rund um die Burg Vischering endlich auch an dieser Situation etwas ändern soll. „Es wird künftig auf Höhe des Torhauses eine farblich gekennzeichnete Querungshilfe über die Klosterstraße geben“, informiert Josef Wolber , Koordinator im Fachdienst Gebäudemanagement beim Kreis Coesfeld, auf Nachfrage der WN. Zudem werde man das Gefälle zwischen Gehweg und Straße so weit angleichen, wie es möglich sei. „Eine völlige Angleichung auf dasselbe Niveau ist allerdings an dieser Stelle nicht machbar“, schränkt Wolber ein, verspricht aber zugleich eine „deutliche Entschärfung“ der Situation. Die zusätzliche farbliche Markierung auf der Fahrbahnoberfläche soll zudem den Autofahrern signalisieren, hier besonders aufmerksam zu sein. Wolber: „Zumal wir dort ja ohnehin schon eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 Stundenkilometern haben.“

Wie berichtet, bleibt die Klosterstraße während der Bauarbeiten, im Zuge derer auch neue Leitungen für das Wohngebiet Hinterm Hagen verlegt werden, bis zum 28. August gesperrt.

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