Kindergarten Emkum
Kita wünscht sich einen Bufdi

Seppenrade -

50 Kinder besuchen die Kita Emkum in Seppenrade. 22 sind unter drei Jahre alt, die zwei jüngsten „Bewohner“ feiern im Oktober ihren ersten Geburtstag. Bis zum 31. Juli bereicherte eine junge Frau im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes das Betreuerteam. „Sie war klasse, total gut“, erzählt Gaby Auffenberg.

Mittwoch, 06.09.2017, 14:09 Uhr

Gelöst sitzen die Kinder in der Emkum-Kita auf dem Teppich, klönen und singen zusammen. Sie würden sich sicherlich auch über Zuwachs im Betreuerteam freuen.
Gelöst sitzen die Kinder in der Emkum-Kita auf dem Teppich, klönen und singen zusammen. Sie würden sich sicherlich auch über Zuwachs im Betreuerteam freuen. Foto: Bettina Laerbusch

Und sie stellt wenig später fest: „Wir alle hätten sehr gerne wieder einen Bufdi.“

Seit mittlerweile 23 Jahren leitet Auffenberg die städtische Einrichtung oben auf dem Berg hinter den Toren Seppenrades. Von der Borg in Lüdinghausen, erzählt sie, seien es schon acht Kilometer, die man zurücklegen müsse, bis man die Kita erreicht habe. In den 70 Jahren sei die Kindergartensituation ähnlich gewesen wie heute: Plätze fehlten überall. Dort, wo heute die Emkum-Kita ist, war eine Schule, und die Stadt habe sich entschlossen, freie Räumlichkeiten dort zu nutzen, um Kindergartenkinder unterzubringen. Heute dürften Eltern die idyllische Lage schätzen – „und unser pädagogisches Konzept“, stellt die Leiterin nicht ohne Stolz fest. Ein Bufdi-Jahr sei ideal, um sich zu orientieren, betont Gaby Auffenberg und hebt in diesem Zusammenhang hervor, dass selbstverständlich auch jemand, der in der Einrichtung ein Freiwilliges Soziales Jahr absolvieren möchte, willkommen sei.

Ob Bufdi oder FSJ-Absolvent: Beide begleiten das Betreuerteam bei der täglichen Arbeit, lernen Kinder und Eltern kennen. Beim Freispiel der Kinder sind Bufdi oder FSJ-Absolvent ebenso dabei wie bei der Gruppen- beziehungsweise Wochenplanung. Er oder sie gestaltet Feste mit, sitzt bei den morgendlichen Teamsitzungen mit am Tisch, ist bei Elterngesprächen dabei sowie bei hauswirtschaftlichen und organisatorischen Tätigkeiten. Selbstständige Angebote in Kleingruppen (Turnen, kreatives Arbeiten) darf ein Absolvent den Kindern ebenso machen.

Die junge Frau, die bis zum 31. Juli in der Einrichtung tätig war, hatte zuvor eine kaufmännische Ausbildung gemacht. Jetzt lässt sie sich zur Erzieherin ausbilden.

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