Unterstützung für den Südsudan
Einsatz gegen Hunger und Durst

Lüdinghausen -

Peter Friemel hat bei seiner 17. Sponsorenradtour 6771 Euro für Hilfe für den Südsudan erradelt. Jetzt bittet er erneut um Spenden für das von Hunger und Bürgerkrieg gebeutelte Land.

Dienstag, 12.09.2017, 20:09 Uhr

Um weitere Unterstützung für die Hilfsprojekte der Salesianer im Südsudan bittet der Lüdinghauser Peter Friemel. E r selbst hat im April seine 17. Sponsorentour absolviert.
Um weitere Unterstützung für die Hilfsprojekte der Salesianer im Südsudan bittet der Lüdinghauser Peter Friemel. E r selbst hat im April seine 17. Sponsorentour absolviert. Foto: Don Bosco Mission

„Dürre in der früheren Kornkammer“ – so lautete die Schlagzeile am 6. September auf der Sonderseite der WN zur Spendenaktion „Hungersnot in Afrika“. Durch diese Aktion fühlt sich der Don-Bosco-Radler Peter Friemel angeregt, das bisherige Ergebnis seiner eigenen, nun schon 17. Rad-Sponsorentour nach Benediktbeuern in Oberbayern vom April mit einem Dank an alle Sponsoren bekannt zu machen. Ganze 6771 Euro sind dabei zusammengekommen.

Friemel war wie schon 2016 für die „Don-Bosco-Nothilfe im Südsudan“ in die Pedalen getreten und hatte am letzten Tourtag mit fünf Zentimetern unter dem Reifenprofil zu kämpfen ( kein E-Bike). In der Nachbereitungsphase der Tour brachte der Radler die Zuwendungsbestätigung, den Dankbrief und Marmelade aus Früchten des eigenen Gartens per Fahrrad den 90 Spendern in Stadt und Land vorbei, wie er jetzt berichtet.

Die Salesianer Don Boscos nahmen nach Angaben der Don-Bosco-Mission Bonn seit Juli 2016 etwa 15 000 Binnenflüchtlinge im Bildungszentrum in Juba auf. Seit dieser Zeit leben die Menschen in Hütten aus Bambus und Plastikplanen und sind bei ihren täglichen Bedarfen (Lebensmittel, Wasser, Unterkunft, medizinische Versorgung, Schulbildung) vollkommen auf die Salesianer angewiesen.

Erschwerend kommt in dieser Lage hinzu, dass die Preise für Lebensmittel um ein Vielfaches gestiegen sind. Aufgrund der unsicheren Lage haben viele internationale Organisationen ihre Mitarbeiter zeitweise fast komplett aus dem Land abgezogen. Die Salesianer sind jedoch vor Ort geblieben.

Nach Rücksprache mit Don- Bosco-Mission Bonn sind vom bisherigen Spendenergebnis etwa 5000 Euro zur Unterstützung der Binnenflüchtlinge nach Südsudan überwiesen worden. Nur bis Ende Oktober dieses Jahres sei die weitere finanzielle Unterstützung durch Spenden von Don-Bosco-Mission Bonn gesichert, so Friemel. Deshalb bitten die Salesianer in Juba um weitere Hilfe.

Im Namen der Salesianer Don Boscos und der vielen Flüchtlinge bittet der Don- Bosco-Radler um weitere Unterstützung für den Bereich materielle, psychosoziale und medizinische Hilfe sowie zur Tagesstrukturierung durch schulische Bildung für Kinder und Jugendliche.

Zum Thema

Spendenkonto: Don Bosco Mission Bonn, IBAN: DE70 3706 0193 0022 3780 23, Stichwort Südsudan/Juba, 17. Tour P. F. .  | www.donboscomission.de,  www.peterfriemel.de

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