Umgestaltung des Pausenhofs am St.-Antonius-Gymnasium
Ab November kann getobt werden

Lüdinghausen -

Der erste Bauabschnitt der Umgestaltung des Pausenhofs am St.-Antonius-Gymnasium ist auf gutem Weg. Das berichtete Planer Stephan Bracht Vertretern der Schule bei einem Baustellengespräch.

Donnerstag, 14.09.2017, 19:09 Uhr

Regelmäßige Baustellengespräche finden am St.-Antonius-Gymnasium statt. Dort wird der erste Bauabschnitt der Schulhofgestaltung realisiert. Planer Stephan Bracht (6.v.l.) berichtete jetzt Schulleitung, Schülervertretern und Förderverein.
Regelmäßige Baustellengespräche finden am St.-Antonius-Gymnasium statt. Dort wird der erste Bauabschnitt der Schulhofgestaltung realisiert. Planer Stephan Bracht (6.v.l.) berichtete jetzt Schulleitung, Schülervertretern und Förderverein. Foto: wer

Es geht voran. Das wurde bei der jüngsten Begehung der Baustelle auf dem Pausenhof des St.-Antonius-Gymnasiums deutlich. Dort erläuterten Planer Stephan Bracht und Markus Borgmann von der bauausführenden Firma Nadorf Vertretern der Schule sowie dem Vorsitzenden des Anton-Fördervereins, Daniel Vosberg , und Heinz-Helmut Steenweg von der Stadtverwaltung den Fortgang der Arbeiten. Zudem ging es um den weiteren Ablauf des ersten Bauabschnitts im hinteren Bereich des Schulhofes. Insgesamt schlägt der erste Bauabschnitt der Pausenhofgestaltung mit 180 000 Euro zu Buche, sagte Heinz-Helmut Steenweg von der Stadt.

Dort entstehen unter dem Motto „Bewegung – Sport und Spiel“ ein Gelände mit Spielflächen für Streetsoccer, Volleyball und Basketball sowie einer Kletterwand und zwei Slacklines. Abgerundet wird das Ganze durch drei Rundbänke.

Der Förderverein hat einen gut fünfstelligen Eurobetrag beigesteuert.

Daniel Vosberg

Zur Umsetzung dieser Maßnahme habe der Förderverein einen nicht unwesentlichen finanziellen Beitrag geleistet, erklärte der stellvertretende Schulleiter Jörg Schürmann in Richtung des Vorsitzenden Daniel Vosberg. Der sagte: „Der Förderverein hat einen gut fünfstelligen Eurobetrag beigesteuert.“ Schulleiterin Elisabeth Hüttenschmidt unterstrich, dass erste Anstrengungen für die Schulhofgestaltung schon auf das Jahr 2004 zurückgingen.

Nicht zuletzt die Schüler selbst haben ihren Anteil an der Finanzierung. Verschiedene Jahrgänge haben immer wieder durch Aktionen wie „Rent an Anton“ dafür gesorgt, dass Geld in die Kasse für den neuen Schulhof fließt. So sollen von dieser Summe zusätzliche Spielgeräte für eine „bewegte Pause“ angeschafft werden. Mit dem Ergebnis sind die aktuellen Schülersprecher Julia Koserod und Kilian Altmann zufrieden. „Das hätten wir früher auch gerne gehabt“, erklärte Koserod. Denn die angehende Abiturientin ist nicht mehr allzu lange auf der Schule. Für ihren Mitschüler ist besonders wichtig, „dass auch die Meinungen der Schüler bei der Planung gehört wurden“.

Das hätten wir früher auch gerne gehabt.

Julia Koserod

Nutzen können die Anton-Schüler das neue Spielareal erst im November, wenn alle Arbeiten beendet sind. Darin sind sich Planer Bracht und die Schulleitung einig. Die ersten Geräte werden allerdings bereits in zwei bis drei Wochen installiert. Im Oktober, so Bracht, folge dann die Pflanzung der Heckenstruktur. Auch die wassergebundene Wegedecke werde erst dann fertiggestellt.

Die Schule freue sich schon auf das kommende Jahr, betonte Anton-Chefin Hüttenschmidt. Denn dann geht es mit der Umsetzung des zweiten Bauabschnittes weiter. In den Osterferien 2018 soll die geschwungene Brücke über die Stever erneuert werden. Und in den darauf folgenden Sommerferien ist die Fläche des Pausenhofs an der Reihe.

Anzeige
Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5150334?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F163%2F
Klage bringt Stadt in Nöte
Training in der Halle des Vereins Shotokan: Sie steht auf dem Baugrundstück für die neue Gesamtschule.
Nachrichten-Ticker