25 Jahre Neuapostolische Kirche
„Wir dürfen heute feiern“

Lüdinghausen -

Es war der 6. Oktober 1992, als die Neuapostolische Kirche an der Stadtfeldstraße eingeweiht wurde und damit der Auftakt für 25 Jahre reges Gemeindeleben gegeben wurde.

Montag, 02.10.2017, 11:10 Uhr

Großer Andrang herrschte am Samstagnachmittag in den Räumen der Kirche an der Stadtfeldstraße.
Großer Andrang herrschte am Samstagnachmittag in den Räumen der Kirche an der Stadtfeldstraße. Foto: awf

Mit einem Festakt feierte die Neuapostolische Gemeinde Lüdinghausen am Samstagnachmittag ihr 25-jähriges Bestehen. Die Kirche an der Stadtfeldstraße wurde am 6. Oktober 1992 eingeweiht. Das Jubiläum stand unter dem Motto „ . . . mitten unter uns“, was die Gemeindemitglieder symbolisch anhand eines Farbkreises verdeutlichten. Dieser Kreis wurde im Laufe der Feierlichkeiten von den Akteuren nach und nach gefüllt und schmückte den Altar.

Wir dürfen heute miteinander feiern und das tun wir in Dankbarkeit.

Gemeindevorsteher Markus Frankenberg

Gemeindevorsteher Markus Frankenberg begrüßte die Anwesenden: „Wir dürfen heute miteinander feiern und das tun wir in Dankbarkeit. Für uns entsteht in Gemeinde ein großer Kreis und Gott ist mitten unter uns.“ Auch Bürgermeister Richard Borgmann übermittelte seine Glückwünsche und schrieb in seinem Grußwort: „Das ist auch für die Stadt ein Grund zum Feiern.“ Dabei verwies er auch auf sein eigenes 25-jähriges Dienstjubiläum. „Sie sind mitten unter uns und genauso habe ich das auch immer erlebt.“, so Borgmann weiter. Der Bürgermeister lobte das „rege Gemeinschaftsleben“ der Gemeinde und war sich sicher: „Sie bringen Farbe ins Leben und das tut der Stadt gut.“

Im Zeichen der Ökumene stand der Besuch von Claudia Wulf und Christiane Pinnekamp vom Presbyterium der evangelischen Kirchengemeinde sowie Beate Schneider von der katholischen Gemeinde. Sie überreichten einen Präsentkorb für die Gemeindemitglieder und Beate Schneider erklärte: „Ich bin froh, dass wir miteinander Christen sind.“ Die Mitwirkenden der Gemeinde stellten ihre Arbeit vor und so gaben Simone Frankenberg und Bianca Krumminga stellvertretend für die neun Lehrkräfte den Anwesenden eine Kostprobe ihrer Arbeit. Die Geschichte von Elia am Berg Horeb wurde mithilfe eines bunten Tuches, das über die Gemeinde gespannt wurde, verdeutlicht. Auch die Senioren der Gemeinde stellten sich vor und Markus Frankenberg sprach über die seelsorgerische Tätigkeit, die ein wichtiger Bestandteil des Gemeindelebens sei. Wichtig für die Gemeinde sei auch die Arbeit der als „dienstbare Geister“ bezeichneten ehrenamtlichen Helfer, die in den 25 Jahren zum Beispiel 3790 Liter Kaffee gekocht und 25 000 Tassen gespült hätten. Begleitet wurde der Festakt vom Gemeindechor und auch die anderen Gemeindemitglieder sangen bei Liedern wie „Lobe den Herren den mächtigen König“ und „Gott ist mitten unter uns“ mit. „Die Liebe, das Leben, das Lachen und das Singen gehören zusammen“, erklärte Chorleiter Frank Schroeder.

Der Bezirksvorsteher der 22 Gemeinden im Bezirk Dortmund Stefan Pöschel beschrieb die Gemeinde mit den Worten „bunt, lebendig und vielfältig“ und beendete den Festakt mit einem Gebet. Den letzten Baustein des Farbkreises setzte schließlich der Architekt der Kirche Klaus Waßmuth. Beim Sektempfang konnte auch die Bildausstellung zur Geschichte der 150-köpfigen Gemeinde besichtigt werden. Die Missionsarbeit in Lüdinghausen begann allerdings schon im Jahr 1927. „Auf diese Arbeit schauen wir dankbar zurück.“, erklärte Markus Frankenberg.

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