Lüdinghauser Buchhändlerin Sandra Richter empfiehlt Lesekost für den Weihnachtsabend
Der Snöfrid mag’s gemütlich

Lüdinghausen -

Die Geschichten um Snöfrid bringen (Vor-)Lesespaß für Jung und Alt. Davon ist Buchhändlerin Sandra Richter überzeugt.

Donnerstag, 21.12.2017, 12:12 Uhr

Den Snöfrid sollten alle – Kinder wie Erwachsene – Leseratten kennenlernen, findet Buchhändlerin Sandra Richter.
Den Snöfrid sollten alle – Kinder wie Erwachsene – Leseratten kennenlernen, findet Buchhändlerin Sandra Richter. Foto: wer

„Ich habe das Buch schon im Kindergarten, aber auch in meiner Familie vorgelesen“, sagt San­dra Richter und empfiehlt die Geschichten rund um „Snö­frid aus dem Wiesental“ als (Vor-)Lesevergnügen für Menschen zwischen fünf und 99 Jahren. Wer einen ruhigen Weihnachtsabend jenseits von Fernsehen, Tablet oder Smartphone genießen wolle, komme in diesem Jahr an Snöfrid nicht vorbei.

Der einem Hamster ähnliche Protagonist der inzwischen dreibändigen Snöfrid-Reihe des Autors Andreas H. Schmachtl lebt in der Fantasiewelt des Wiesentals im Nordland. „Da es nur noch wenige Exemplare der Rasse Snöfrid gibt, heißen auch alle gleich – nämlich Snöfrid“, erzählt Richter. Und man merkt ihr an, dass es beim Lesen so manchen Schmunzler gibt. Der Snö­frid ist ein eher gemütlicher Typ, der die Ruhe in seiner Höhle liebt. Aber das Leben hat anderes mit ihm vor. So soll er im ersten Band auf dringende Bitten dreier Feenmännlein die von einem Troll entführte Prinzessin Gunilla befreien – aufregende Abenteuer garantiert.

Da es nur noch wenige Exemplare der Rasse Snöfrid gibt, heißen auch alle gleich – nämlich Snöfrid.

Sandra Richter

„Der Autor illustriert seine Bücher selbst. Da gibt es auf den Seiten immer etwas zu entdecken“, beschreibt die Buchhändlerin die Buchgestaltung. Zudem beziehe Schmachtl die Leser durch direkte Ansprache in seine Geschichte ein. Zu Beginn eines jeden neuen Kapitels gibt es zwei, drei Sätze zur Vorgeschichte. „Das“, so Richter, „erleichtert den Wiedereinstieg am nächsten Abend beim Vorlesen.“

Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren würden im aktuellen Weihnachtsgeschäft vielfach lustige Bücher nachgefragt, hat Richter festgestellt. Die Welle der Weihnachts-Krimis sei abgeebbt. Ein Renner seien dagegen beispielsweise die Geschichten von Renate Bergmann – das Pseudonym des Autos Torsten Rohde. Aktuelles Buch „Ich seh‘ ihn noch fallen“. Bergmann ist 82, vierfache Witwe und steht mitten im Leben, aus dem sie ausgiebig plaudert.

Zum Thema

Andreas H. Schmachtl hat bislang drei Bände der Snöfrid-Reihe vorgelegt: 1. Die ganz und gar unglaubliche Rettung von Nordland; 2. Die ganz und gar unglaubliche Reise zu den Nebelinseln; 3. Das ganz und gar fantastische Geheimnis des Riesenbaums. Alle drei Bücher sind im Arena-Verlag erschienen.

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