Lüdinghauser Feuerwehr begutachtet Sicherheitskonzept für die Burg Vischering
Die Rettungsbrücke hält

Lüdinghausen -

Die Lüdinghauser Feuerwehr hat jetzt die neue Rettungsbrücke an der Burg Vischering in Augenschein genommen. Sie hält.

Mittwoch, 10.01.2018, 12:01 Uhr

Bewährungsprobe bestanden: Die Rettungsbrücke an der Burg Vischering hält. Das bewies der Besuch der Lüdinghauser Feuerwehr in der renovierten Burg. Rund 50 Wehrleute ließen es sich nicht nehmen, den Steg auszuprobieren.
Bewährungsprobe bestanden: Die Rettungsbrücke an der Burg Vischering hält. Das bewies der Besuch der Lüdinghauser Feuerwehr in der renovierten Burg. Rund 50 Wehrleute ließen es sich nicht nehmen, den Steg auszuprobieren. Foto: Kreis Coesfeld

Die Rettungsbrücke an der Burg Vischering hält. Persönlich überzeugten sich jetzt rund 50 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Lüdinghausen davon, dass der neu gebaute Fluchtweg von der Burg auch einer größeren Belastung standhält: Gemeinsam betraten sie den Steg, der noch über Wasser liegt, heißt es in einer Pressemitteilung des Kreises Coesfeld.

Mit Kreisbrandmeister Christoph Nolte waren die Feuerwehrleute zu Gast im Kulturzentrum des Kreises Coesfeld. Dort wurden sie von Kreisdirektor Joachim L. Gilbeau und dem Leiter der Abteilung Schule, Bildung und Kultur, Gregor Twilling, aus erster Hand über das Sicherheitskonzept auf der Burg nach dem fast abgeschlossenen Umbau informiert.

Vom Kellergewölbe bis zum Dachgeschoss inspiziert

Der Kreisdirektor hob in seiner Begrüßung den Stellenwert des Regionale-Projektes „WasserBurgenWelt“ hervor, in dessen Rahmen auch die Renovierung der Burg erfolgte. So seien die einzelnen Umbau-Maßnahmen stets unter dem Aspekt der größtmöglichen Sicherheit vorgenommen worden. Bei einem ausführlichen Rundgang konnten die Lüdinghauser Feuerwehrleute alle Räume der Burg vom Kellergewölbe bis zum Dachgeschoss selbst inspizieren, damit sie für einen Ernstfall die nötige Ortskenntnis haben.

Auch die Kapelle und das Torhaus standen zur Besichtigung auf dem Programm. Viele fachkundige Fragen wurden vor Ort direkt geklärt. Einige Anregungen der Feuerwehrleute, die unter Leitung von Wehrführer Günther Weide und seinem Stellvertreter Klaus Hesselmann gekommen waren, wurden notiert und werden kurzfristig umgesetzt, teilt der Kreis weiter mit. Begeistert zeigten sich die Gäste von dem Umbau und dem neuen Museum. Sie versprachen wiederzukommen – allerdings – hoffentlich – nicht im Ernstfall, sondern für eine Übung vor Ort, nach der Eröffnung am 4. Februar.

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