Stadtentwicklungskonzept „Rings um die Stever“
Alte Mauer gibt neue Blickachsen frei

Lüdinghausen -

Seit November laufen die Arbeiten für den ersten Bauabschnitt des Stadtentwicklungskonzept-Projektes „Rings um die Stever“. In den vergangenen Tagen wurden Teile der Mauer zu Pastors Garten abgerissen beziehungsweise auf Sitzhöhe „gestutzt“. Dort ergeben sich nun ganz neue Blickachsen.

Donnerstag, 11.01.2018, 07:01 Uhr

Verschwindet in Teilen: die alte Mauer zu Pastors Garten. Das Gelände vor dem Pfarrhaus wird im Zuge des Stadtentwicklungsprojektes „Rings um die Stever“ zu einem öffentlichen Platz.
Verschwindet in Teilen: die alte Mauer zu Pastors Garten. Das Gelände vor dem Pfarrhaus wird im Zuge des Stadtentwicklungsprojektes „Rings um die Stever“ zu einem öffentlichen Platz. Foto: Anne Eckrodt

Eine Baggerschaufel eröffnet in diesen Tagen neue Blickachsen vom Kirchplatz in Richtung Villa Westerholt. Mitarbeiter der Garten- und Landschaftsbaufirma Ahrens (Münster) sind dabei, Teile der Mauer, die bislang Pastors Garten umgab, abzureißen. Im Zuge des ersten Bauabschnitts des Projektes „Rings um die Stever“, das Teil des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) ist, entsteht vor dem Pfarrhaus von St. Felizitas ein öffentlicher Platz.

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Mauerführung bleibt sichtbar

Ein Teil der bisherigen Mauer wird bis auf Sitzhöhe abgetragen, ein Stück muss komplett weichen, ein anderer Teil bleibt erhalten. „Die frühere Mauerführung wird auf jeden Fall auch künftig sichtbar bleiben“, teilte Heinz-Helmut Steenweg vom Fachbereich Planen und Bauen der Stadt Lüdinghausen auf Anfrage der WN mit. Auch die beiden großen Bäume an der St.-Felizitaskirche, die Buche und die Roteiche, bleiben erhalten und werden in die Gestaltung des Areals eingebunden. Außerdem soll dort der frühere Brunnen der St.-Ludgerkirche einen neuen Platz finden.

Pastors Garten in Lüdinghausen wird öffentlicher Platz

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  • Im Zuge des ersten Bauabschnitts des Stadtentwicklungskonzept-Projektes "Rings um die Stever" wird unter anderem Pastors Garten zu einem öffentlichen Platz umgestaltet.

    Foto: Anne Eckrodt
  • Im Zuge des ersten Bauabschnitts des Stadtentwicklungskonzept-Projektes "Rings um die Stever" wird unter anderem Pastors Garten zu einem öffentlichen Platz umgestaltet.

    Foto: Anne Eckrodt
  • Im Zuge des ersten Bauabschnitts des Stadtentwicklungskonzept-Projektes "Rings um die Stever" wird unter anderem Pastors Garten zu einem öffentlichen Platz umgestaltet.

    Foto: Anne Eckrodt
  • Im Zuge des ersten Bauabschnitts des Stadtentwicklungskonzept-Projektes "Rings um die Stever" wird unter anderem Pastors Garten zu einem öffentlichen Platz umgestaltet. Im Folgenden weitere Aufnahmen von der Baustelle.

    Foto: Anne Eckrodt
  • erster Bauabschnitt Projekt „Rings um die Stever“ Foto: Anne Eckrodt
  • erster Bauabschnitt Projekt „Rings um die Stever“ Foto: Anne Eckrodt
  • erster Bauabschnitt Projekt „Rings um die Stever“ Foto: Anne Eckrodt
  • erster Bauabschnitt Projekt „Rings um die Stever“ Foto: Anne Eckrodt
  • erster Bauabschnitt Projekt „Rings um die Stever“ Foto: Anne Eckrodt
  • erster Bauabschnitt Projekt „Rings um die Stever“ Foto: Anne Eckrodt
  • erster Bauabschnitt Projekt „Rings um die Stever“ Foto: Anne Eckrodt
  • erster Bauabschnitt Projekt „Rings um die Stever“ Foto: Anne Eckrodt
  • erster Bauabschnitt Projekt „Rings um die Stever“ Foto: Anne Eckrodt
  • erster Bauabschnitt Projekt „Rings um die Stever“ Foto: Anne Eckrodt
  • erster Bauabschnitt Projekt „Rings um die Stever“ Foto: Anne Eckrodt
  • erster Bauabschnitt Projekt „Rings um die Stever“ Foto: Anne Eckrodt
  • erster Bauabschnitt Projekt „Rings um die Stever“ Foto: Anne Eckrodt
  • erster Bauabschnitt Projekt „Rings um die Stever“ Foto: Anne Eckrodt

Im November haben die Arbeiten für den ersten Bauabschnitt begonnen. Der umfasst – neben dem Gelände der katholischen Kirchengemeinde – auch den Weg entlang der Stever in Richtung Villa Westerholt. „Bislang sind die Arbeiten im Zeitrahmen“, so Steenweg weiter. Für den heutigen Donnerstag ist die Lieferung der L-Steine angekündigt, mit der die Böschung an der Stever unterhalb des Parkplatzes Wolfsberger Straße befestigt wird. „Der Wegeunterbau war glücklicherweise fertig, ehe die starken Regenfälle kamen. Somit haben diese den Zeitplan nicht ins Wanken gebracht“, berichtete Steenweg. Im Frühjahr – voraussichtlich im April – sollen die Arbeiten für den ersten Bauabschnitt des Projektes „Rings um die Stever“ abgeschlossen sein.

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