Anton-Schüler bereiten sich auf Fremdsprachenwettbewerb vor
Und alles auf Englisch

Lüdinghausen -

Verschiedene Teams des St.-Antonius-Gymnasiums nehmen am bundesweiten Fremdsprachenwettbewerb teil. Sie drehen Filme und Video-Blogs – alles auf Englisch.

Freitag, 19.01.2018, 07:01 Uhr

Sechst- bis Zehntklässler des St.-Antonius-Gymnasiums nehmen am Fremdsprachenwettbewerb teil. Sie haben sich in Teams zusammengefunden. Ihre Beiträge müssen sie bis zum 15. Februar bei der Jury einreichen.
Sechst- bis Zehntklässler des St.-Antonius-Gymnasiums nehmen am Fremdsprachenwettbewerb teil. Sie haben sich in Teams zusammengefunden. Ihre Beiträge müssen sie bis zum 15. Februar bei der Jury einreichen. Foto: r

„Eigentlich wollten wir einen Horror-Film drehen. Das stellte sich aber als zu aufwendig heraus“, erklärt Kim Behler. Daher habe sich ihr Team dann doch für einen anderen Beitrag zum bundesweiten Fremdsprachenwettbewerb entschieden. Jetzt geht es um vier Freunde – auf der ganzen Welt verteilt, so Mitschülerin Helia Naderi –, die sich in gleich vier Sprachen verständigen: Englisch, Spanisch, Französisch und auf Latein.

Eigentlich wollten wir einen Horror-Film drehen. Das stellte sich aber als zu aufwendig heraus.

Kim Behler

Ein insgesamt ambitioniertes Projekt, mit dem die Schülerinnen des St.-Antonius-Gymnasiums sich im Bereich Englisch am bundesweiten Fremdsprachenwettbewerb beteiligen, findet auch Sabine Düstersiek. Die Englisch-Lehrerin betreut gemeinsam mit den beiden Referendaren Linda Falk und Douglas McTayne die Anton-Schüler, die sich dem Fremdsprachenwettbewerb stellen – ausnahmslos in Englisch. Start war bereits vor den Herbstferien, fertig sein müssen die Jugendlichen – von der Klasse sechs bis zur Jahrgangsstufe zehn – bis zum 15. Februar. Dann müssen die Beiträge bei der Jury eingereicht werden.

Und die könnten unterschiedlicher kaum sein. So beschäftigen sich Angelia Radicheva und Joelle-Sophie Middelmann in ihrem Team damit, wie man einen Schultag überlebt. In verschiedenen Filmsequenzen für einen Video-Blog drehen die Sechstklässler Szenen im Schulbus, mit „bösartigen“ Lehrern sowie einen „Cafeteria-Fight“. „Auf Snapchat oder Instagram veröffentlichen“ – diese Frage wollen Janice Gerbracht und Katharina Gebhardt klären.

Mit dem Thema Depression beschäftigen sich Lisa Golentsov, Mira Muddemann und Madeleine Schulze Kökelsum. Im Zusammenschnitt verschiedener Monologe nähern sie sich dieser Krankheit an. Und stellen bei einem Treffen schließlich fest: „Man ist nicht alleine.“

Nichts ist, wie es scheint.

Lea Trogemann und Jan Drees

Gleich zehn Schüler der Jahrgangsstufe zehn drehen einen Krimi. „Nichts ist, wie es scheint“, beschreiben Lea Trogemann und Jan Dress den Plot. Dabei geht es um den Mord an einer Schülerin. „Wir haben die letzte Szene schon abgedreht“, sagt Jan Drees. Drehorte waren neben der Schule auch die Burg Vischering und eine Wohnung, erzählt Lea Trogemann und ergänzt: „Jeder in der Gruppe hat eine Rolle übernommen.“

Sabine Düstersiek zeigt sich begeistert vom Einsatz der Schüler und deren selbstständiger Arbeit. Denn es sei ja schließlich nicht leicht, in einer Fremdsprache so ohne weiteres einen Zehn-Minuten-Film auf die Beine zu stellen. Hinzu komme noch ein ausformuliertes Skript und eine Beschreibung des Projekts. Alles, so die Pädagogin, gehöre zu den Anforderungen für eine erfolgreiche Teilnahme. Die Jury entscheidet auf Landesebene bis April über die Preisträger, die Geld- und Sachpreise erhalten. Die Landessieger haben dann in einer Auswahl die Chance, zum Sprachenfest vom 7. bis 9. Juni in Schwerin eingeladen zu werden.

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