Hans Albus nach 33 Jahren an der Ostwallschule verabschiedet
Ein Lehrer mit Leidenschaft

Lüdinghausen -

Sein gesamtes Lehrerleben hat Hans Albus an der Ostwallgrundschule in Lüdinghausen verbracht. Am Mittwoch wurde er nach 33 Jahren verabschiedet. Dabei flossen auf allen Seiten Tränen.

Donnerstag, 01.02.2018, 06:02 Uhr

Hans Albus wurde nach über 33 Jahren als Lehrer an der Ostwallgrundschule in den Ruhestand verabschiedet. Schulleiterin Ursula Hüvel dankte ihm für seinen Einsatz.
Hans Albus wurde nach über 33 Jahren als Lehrer an der Ostwallgrundschule in den Ruhestand verabschiedet. Schulleiterin Ursula Hüvel dankte ihm für seinen Einsatz. Foto: wer

Dass er Lehrer werden wollte, war Hans Albus schon recht früh klar. „Ich habe mich in der Kinder- und Jugendarbeit engagiert. Die Kinder liegen mir“, stellte der Pädagoge im Gespräch mit den WN fest. Nach dreiunddreißigeinhalb Jahren verlässt er zum Halbjahresende die Ostwallgrundschule und geht in den Ruhestand. Am Mittwoch (31. Januar) wurde er von der ganzen Schulgemeinde verabschiedet.

Und das mit ganz großem Bahnhof: Die gesamte Schulgemeinde hatte sich im Atrium versammelt und dankte Albus mit Gesang und vielen guten Wünschen. Rektorin Ursula Hüvel bezeichnete ihn als „Lehrer mit Leidenschaft“. Und: „Die Kinder konnten sich bei Dir zu Hause fühlen.“ Er sei „der Ruhepol“ im Lehrerzimmer gewesen: „Ich werde Dich vermissen.“

Die Kinder konnten sich bei Dir zu Hause fühlen.

Ursula Hüvel

Studiert hat der heute 63-Jährige Deutsch und Sport für die Primarstufe in Münster und Bochum. Den Zeitpunkt seines Abschieds begründete er so: „Ich wollte dann gehen, wenn vielleicht noch jemand denkt: ,Schade, dass er geht’.“ Er selbst hat seine Schullaufbahn auf dem Internat der Herz-Jesu-Missionare in Münster-Hiltrup beendet. Die Frage, was ein guter Pädagoge mitbringen müsse, mag er nicht so leicht beantworten. „Man muss neugierig bleiben auf die Spontaneität der Kinder“, sagte er. Und: Neben der fachlichen Qualität müsse ein Lehrer „offen und zugewandt sein“.

Verabschiedung von Hans Albus an der Ostwallschule in Lüdinghausen

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  • Mit besonders großem Bahnhof wurde am Mittwoch nach über 33 Jahren Hans Albus an der Ostwallschule verabschiedet. Foto: Peter Werth
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  • Mit besonders großem Bahnhof wurde am Mittwoch nach über 33 Jahren Hans Albus an der Ostwallschule verabschiedet. Foto: Peter Werth
  • Mit besonders großem Bahnhof wurde am Mittwoch nach über 33 Jahren Hans Albus an der Ostwallschule verabschiedet. Foto: Peter Werth

In den ersten Jahren seiner Tätigkeit habe er selbst viel lernen müssen. Dann sei eine Phase der Gelassenheit gekommen, das Wissen um die eigene Kompetenz. In der nächsten Zeit soll für Albus die Familie im Vordergrund stehen – zwei Töchter, bald das dritte Enkelkind und seine Frau, die ebenfalls Grundschullehrerin ist.

Ich wollte dann gehen, wenn vielleicht noch jemand denkt: ,Schade, dass er geht’.

Hans Albus

Auch sein Hobby die Gartenarbeit kommt wohl künftig mehr zum Zuge. Nicht zuletzt wird wohl der Wohnwagen häufiger gen Frankreich – und da vorzugsweise in die Bretagne – unterwegs sein. Und: Wenn die Gesundheit mitspiele, wolle er auch seiner Hobby-Volleyballtruppe weiter treu bleiben. Aber, so der scheidende Pädagoge, so richtig konkrete Pläne für die Zukunft habe er noch nicht geschmiedet. Er will „die Dinge auf mich zukommen lassen“.

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