Holzarbeiten am Dach von St. Dionysius sorgen für mehr Sicherheit
Mit dem Aufzug die Kirche hoch

Seppenrade -

Bauarbeiten im Dachgeschoss der Kirche St. Dionysius: Die Laufstege zu den Lüftungsfenstern werden derzeit erneuert. Die bestehenden waren dem TÜV nicht sicher genug. So fehlten Handläufe. Das Baumaterial musste mittels eines Kettenaufzugs in luftige Höhe gebracht werden.

Donnerstag, 01.03.2018, 09:03 Uhr

Laufstege zu den Lüftungsfenstern verlegt die Firma Holzbau Buschmann derzeit.
Laufstege zu den Lüftungsfenstern verlegt die Firma Holzbau Buschmann derzeit. Foto: mib

„Der Kirchenvorstand hat für diese Baumaßnahme viel Geld in die Hand genommen, alles auch für die Sicherheit“, sagte Angelika Püning vom Kirchenvorstand der St.-Dionysius-Kirche. Dort finden zurzeit oberhalb des Kirchengewölbes Holzbauarbeiten durch die Ondruper Firma Holzbau Buschmann statt.

„Bei einer unserer Begehungen mit dem TÜV hatte dieser die Laufstege zu den kleinen Lüftungsfenstern und die fehlenden Handläufe in dem großen Raum unter dem Dach bemängelt“, erklärte Püning die Maßnahme. Bevor aber der erste Balken gelegt und das erste Brett darauf befestigt wurden, hatte die Firma Buschmann einen ganz anderen wichtigen Teil der Ausschreibung auszuführen: Die Orgel musste gegen Staub, der bei der Arbeit anfällt, abgedichtet werden. Denn damit hatten die Verantwortlichen der Seppenrader Kirchengemeinde vor vielen Jahren schon einmal schlechte Erfahrungen gemacht.

Bei einer unserer Begehungen mit dem TÜV hatte dieser die Laufstege zu den kleinen Lüftungsfenstern und die fehlenden Handläufe in dem großen Raum unter dem Dach bemängelt.

Angelika Püning vom Kirchenvorstand

Als „die Königin der Ins­trumente“ dicht verpackt war, musste dann ein Weg gefunden werden, das ganze Holz und Werkzeug nach oben zu bringen. Über die schmale Wendeltreppe war nicht einmal eine Leiter zu transportieren. So wurde über einen Kettenaufzug das Material, das zuvor in der Werkstatt auf die passenden Längen geschnitten worden war, in luftige Höhe gebracht. Nur gut, dass die Firma Elektro Muhle im Rahmen der Baumaßnahme gleich für eine neue Beleuchtung gesorgt hatte. Denn es war dunkel und kalt, als am Mittwochmorgen die eigentlichen Arbeiten begannen und die ersten Nägel in die Balken geschlagen wurden.

Zuvor aber musste noch ein alter Taubenschlag, den ein Küster wohl in früheren Jahren auf dem Gewölbe über dem Altarraum angelegt hatte, entfernt werden. Bis zum kommenden Wochenende sollen die Arbeiten beendet sei.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5558231?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F163%2F
Nachrichten-Ticker