Mauerwerk am Stever-Abgang in der Borg wird restauriert
Steinmetz legt Hand an

Lüdinghausen -

Steinmetzmeister Paul Ettmann ist derzeit damit beschäftigt, das bei einem Unfall an Weiberfastnacht zerstörte Mauerwerk in Höhe Borg/Burgstra0e wiederherzustellen. Die aufwendige Arbeit könne sich noch einige Zeit hinziehen, erklärte er.

Donnerstag, 15.03.2018, 12:03 Uhr

Steinmetzmeister Paul Ettmann vom Lüdinghauser Unternehmen „Stein Sichert“ ist derzeit mit der Wiederherstellung des Mauerwerks zum Steverseitenweg in Höhe Borg/Burgstraße beschäftigt. Bei einem Unfall waren nicht nur das Brückengeländer umgeknickt, sondern auch Steine aus dem Mauerwerk gerissen worden. Auch der Spökenkieker war zu Schaden gekommen.
Steinmetzmeister Paul Ettmann vom Lüdinghauser Unternehmen „Stein Sichert“ ist derzeit mit der Wiederherstellung des Mauerwerks zum Steverseitenweg in Höhe Borg/Burgstraße beschäftigt. Bei einem Unfall waren nicht nur das Brückengeländer umgeknickt, sondern auch Steine aus dem Mauerwerk gerissen worden. Auch der Spökenkieker war zu Schaden gekommen. Foto: Peter Werth

„Das kann noch dauern“, beschreibt Paul Ettmann die aufwendige Arbeit am Mauerwerk zum Stever-Abgang in Höhe Borg/Burgstraße. Dort hatte an Weiberfastnacht ein Autofahrer beim Zurücksetzen nicht nur das Brückengeländer zerstört, sondern auch gleich die Spökenkieker-Figur und eine Straßenlaterne umgefahren (WN berichteten). Den Schaden bezifferte die städtische Pressesprecherin Anja Kleykamp gegenüber den Westfälischen Nachrichten mit rund 11 000 Euro. Diese Summe werde allerdings von der Versicherung des Verursachers übernommen.

Steinmetzmeister Ettmann von der Lüdinghauser Firma „Stein Sichert“ ist derzeit damit beschäftigt, das leicht verrückte Mauerwerk zu restaurieren. Dabei erneuert er auch die in die Jahre gekommenen Fugen. Einige der bei dem Unfall zerstörten Sandsteine der Mauer könnten nicht weiter verwendet werden, andere jedoch sollen wieder eingefügt werden. Anschließend wird das Ganze neu aufgemauert, „damit die Standsicherheit gewährleistet ist“, beschreibt Ettmann seine Arbeit.

Auch ein neues Geländer müsse wohl her, mutmaßt der Experte. Ob dies in Metall oder eventuell in einer Holzkonstruktion ausgeführt werde, sei noch nicht klar. Auch ein neuer Sockel für den Spökenkieker werde im Steinmetzbetrieb erstellt.

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