Areal hinter St.-Monika-Kindergarten
Sechs Bauplätze sind geplant

Seppenrade -

Auf der Freifläche hinter dem St.-Monika-Kindergarten am Hüwel könnten bald sechs neue Bauplätze entstehen. Der Planungsausschuss hat am Dienstagabend grünes Licht für eine entsprechende Änderung des Bebauungsplans gegeben.

Donnerstag, 19.04.2018, 06:04 Uhr

(Symbolbild) 
(Symbolbild)  Foto: Große Hüttmann

Auf dem rund einen halben Hektar großen Areal hinter dem St.-Monika-Kindergarten am Hüwel sollen sechs Bauplätze entstehen. Mit den Stimmen von CDU , FDP und UWG hat sich der Planungsausschuss am Dienstagabend für eine entsprechende Änderung des Bebauungsplanes ausgesprochen. SPD und Grüne votierten dagegen.

„Auch auf lange Sicht ist keine Erweiterung des Kindergartens absehbar. Daher bietet sich hier die Möglichkeit für einige wenige Baugrundstücke“, erläuterte Stadtplaner Matthias Blick-Veber . Das Gelände befindet sich im Besitz der Stadt. Wie Blick-Vebers Kollege Bastian Spliethoff deutlich machte, sind Grundstücksgrößen zwischen 650 und 1200 Quadratmetern vorgesehen. Darauf sollen eingeschossige Einfamilienhäuser, maximal Doppelhaushälften, mit Satteldach entstehen. „Die Erschließung erfolgt von der Ludwig-Uhland-Straße aus“, so Spliethoff. Dafür wird die dortige Stichstraße auf 7,50 Meter verbreitert. „Es haben sich bereits zahlreiche Anlieger gemeldet, die Sorge haben, dass die Straße zu eng ist beziehungsweise durch den Baustellenverkehr beschädigt werden könnte“, berichtete Blick-Veber. Die Stadt werde sich jedoch im Vorfeld um eine Dokumentation der Straßensituation zur späteren Beweissicherung kümmern, damit mögliche Schäden nicht zu Lasten der Anlieger gehen.

Jürgen Berau (UWG) betonte für seine Fraktion, eine Nachverdichtung in dem Bereich sei sinnvoll. Zudem bringe der Verkauf des Areals Geld in die städtische Kasse. Eine Auffassung, die CDU und FDP teilten. Anders sah es bei der SPD aus. „Wir wünschen uns an der Stelle keine Nachverdichtung. Zudem geben wir eine Gemeinbedarfsfläche ohne Not auf, und dass, obwohl wir nicht wissen, wie sich die Kindergartensituation entwickelt“, sagte Bernhard Tewes. Und Bruno Bierschenk fügte für die Grünen hinzu: „Auch wir lehnen eine Bebauung im Außenbereich ab.“ Es handele sich dort um eine sensible Waldfläche, die aus Naturschutz- und Erholungssicht erhalten werden solle.

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