„Lackaffen“ malen Buntes
Wand nicht vogelfrei

Lüdinghausen -

Ein großes Wandgemälde mit Blaumeise, Eisvogel und Buntspecht ziert jetzt die Wand eines landwirtschaftlichen Gebäudes in der Bauerschaft Westrup – ein Blickfang für alle vorbeifahrenden Autos auf der Bundesstraße.

Montag, 21.05.2018, 09:05 Uhr

Philipp Scharbert (r.), Chef der „Lackaffen“, hat die Wand des landwirtschaftlichen Gebäudes in der Bauerschaft Westrup gestaltet. Die Familie von Michaela und Berthold Burbank (2.v.r.) freut es. Auch die beiden Freunde ihrer Töchter sind begeistert.
Philipp Scharbert (r.), Chef der „Lackaffen“, hat die Wand des landwirtschaftlichen Gebäudes in der Bauerschaft Westrup gestaltet. Die Familie von Michaela und Berthold Burbank (2.v.r.) freut es. Auch die beiden Freunde ihrer Töchter sind begeistert. Foto: wer

Die „nackte“ Wand des landwirtschaftlichen Gebäudes nahe der B 58 in der Bauerschaft Westrup hatte Philipp Scharbert schon lange gestört. „Ich fahre regelmäßig daran vorbei“, sagt der 38-Jährige. Und jedes Mal habe er gedacht, dass das geändert werden müsste. Das ist jetzt auch passiert. Der Gründer der „Lackaffen“ – ein münsterisches Unternehmen für vor allem originelle Fassadengestaltung – machte irgendwann einfach Halt bei Familie Burbank . Die war dann schnell überzeugt, die große Fläche den Malern – so bezeichnen sich die Sprayer selbst – von den „Lackaffen“ gestalten zu lassen. „Uns wurden verschiedene Motive vorgeschlagen“, berichtet Familienvater Berthold Burbank. Schließlich entschieden sich seine Frau Michaela und die beiden Töchter Lara-Sofie und Leona für die Darstellung von drei heimischen Vögeln. „Vor allem farbenfroh sollte es sein“, sagt Burbank. So zieren jetzt eine Blaumeise, ein Eisvogel und ein Buntspecht die Wand des Gebäudes und ziehen immer wieder die Blicke der vorbeifahrenden Autofahrer auf sich.

Uns wurden verschiedene Motive vorgeschlagen.

Berthold Burbank

„Wir sind schon von vielen Leuten darauf angesprochen worden. Die Reaktionen waren immer positiv“, erklärt Burbank. Der Familie selbst gefällt das Ergebnis der zweitägigen Arbeit von Scharbert und einem seiner Mitarbeiter ebenfalls. „Das ist so schön bunt“, freut sich Tochter Lara-Sofie. Und der „Lackaffen“-Chef ist natürlich nicht unzufrieden mit dem effektvollen und weithin sichtbaren Werbeeffekt seiner Spray-Kunst.

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