Arbeiten dauern bis in den Sommer hinein
Steverseitenwege werden saniert

Lüdinghausen -

Zurzeit werden die Steverseitenwege im nördlichen Stadtgebiet saniert. Die rund zwei Kilometer entlang des Flusslaufs sind dafür in drei Abschnitte unterteilt. Kostenpunkt: rund 320 000 Euro.

Freitag, 25.05.2018, 06:00 Uhr

Auf rund zwei Kilometern werden die Steverseiten – aufgeteilt in drei Abschnitte – zurzeit saniert.
Auf rund zwei Kilometern werden die Steverseiten – aufgeteilt in drei Abschnitte – zurzeit saniert. Foto: wer

Die Steverseitenwege im nördlichen Stadtgebiet sind derzeit mehr oder weniger Baustelle. In drei Teilabschnitten saniert die Stadt dort die Fuß- und Radwege entlang des Flusslaufs.

Während auf dem ersten, 720 Meter langen Stück zwischen der Geestwallbrücke, im Volksmund auch grüne Schleuse genannt, und der Sendener Straße bereits alles für den Einbau des neuen Asphalts vorbereitet ist, gibt es im zweiten Abschnitt von der Sendener Straße bis zur Stadtfeldstraße deutlich mehr zu tun. „Auf den 360 Metern wird die gesamte alte Asphaltdecke abgetragen und durch eine neue ersetzt“, teilte Anja Kleykamp , Pressesprecherin der Stadt, auf Anfrage der WN mit. Außerdem werde der Bordstein zur Straße Eichendorffring neu gesetzt und mit der Asphaltdecke angeglichen. Im Teilbereich Nummer drei, den 750 Metern zwischen der Valve und dem Regenrückhaltebecken im Paterkamp, wird die Wegedecke zerkleinert und anschließend planiert.

Die bisherige Breite der Steverseitenwege von 2,50 Meter bleibt laut Kleykamp unverändert. Hier und da mussten dafür Hecken zurückgeschnitten werden. „Die betreffenden Anlieger sind darüber bereits vor knapp einem Jahr informiert worden“, so Kleykamp.

Die Kosten für die Sanierung in allen drei Bereichen bezifferte sie mit insgesamt rund 320 000 Euro. Bei circa drei Wochen Bauzeit pro Abschnitt werde sich die Maßnahme bis in den Sommer hinziehen. „Es ist zurzeit ex­trem schwierig, Firmen zu finden, die Asphalt machen“, betonte Kleykamp. Bereits im vergangenen Jahr wurden die Steverseitenwege zwischen der Rialtobrücke und der Kläranlage saniert.

Mit den derzeitigen Bauarbeiten – vor allem im Bereich der grünen Schleuse – hänge auch der teils sehr niedrige Wasserstand der Stever zusammen, erklärte die Pressesprecherin der Stadt. Allerdings ist das nicht der alleinige Grund. „Es hat in letzter Zeit schlichtweg auch sehr wenig geregnet“, machte Kleykamp deutlich.

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