Theater-Tanz-Projekt am Canisianum
Fluchtschicksale eindringlich dargestellt

Lüdinghausen -

Fluchtschicksale und Erfahrungen von Geflüchteten in Deutschland wurden in dem Stück „Begegnung – Ankommen in Deutschland“ thematisiert. Aufgeführt wurde es in der Aula des Canisianums von Schülern der Internationalen Klasse des Gymnasiums sowie deutschen Schülern vom Cani und der Wolfhelmschule in Olfen.

Freitag, 22.06.2018, 19:00 Uhr

Ihre Träume und Sehnsüchte beschrieben die geflüchteten Mädchen und Jungen gemeinsam mit Schülern des Cani und der Wolfhelmschule im Theaterstück „Begegnung - Ankommen in Deutschland“.
Ihre Träume und Sehnsüchte beschrieben die geflüchteten Mädchen und Jungen gemeinsam mit Schülern des Cani und der Wolfhelmschule im Theaterstück „Begegnung - Ankommen in Deutschland“. Foto: jz

Zusammenhalt, Gemeinschaft und Mitgefühl – diese Werte vermittelten junge Flüchtlinge der Internationalen Klasse am Canisianum jetzt anlässlich des Weltflüchtlingstages bei der Aufführung ihres Theater-Tanz-Projektes „Begegnung – Ankommen in Deutschland“ in der Schulaula. Gemeinsam mit deutschen Schülern des Gymnasiums und der Wolfhelmschule in Olfen erzählten die Mädchen und Jungen den Schülern des Cani am Vormittag und am Abend den Eltern und anderen Interessierten musikalisch, tänzerisch auf zutiefst realistische Weise ihre Lebensgeschichten.

„Die beiden Schulen und der Arbeitskreis Asyl in Lüdinghausen haben sich mit viel Herzblut engagiert und seit mehreren Wochen mühevoll geprobt“, so Michael Dahmen, Schulleiter des Canisianums. Die Aufführung behandelte die unterschiedlichen Erfahrungen zwischen Deutschen und Flüchtlingen und machte auf die besondere Situation der Menschen, die flüchten mussten, aufmerksam.

Tanz-Theater-Projekt am Canisianum in Lüdinghausen

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  • „Begegnung – Ankommen in Deutschland“ lautete der Titel des Theaterstücks, das jetzt am Canisianum aufgeführt wurde. Foto: privat
  • „Begegnung – Ankommen in Deutschland“ lautete der Titel des Theaterstücks, das jetzt am Canisianum aufgeführt wurde. Foto: privat
  • „Begegnung – Ankommen in Deutschland“ lautete der Titel des Theaterstücks, das jetzt am Canisianum aufgeführt wurde. Foto: privat
  • „Begegnung – Ankommen in Deutschland“ lautete der Titel des Theaterstücks, das jetzt am Canisianum aufgeführt wurde. Foto: privat
  • „Begegnung – Ankommen in Deutschland“ lautete der Titel des Theaterstücks, das jetzt am Canisianum aufgeführt wurde. Foto: privat
  • „Begegnung – Ankommen in Deutschland“ lautete der Titel des Theaterstücks, das jetzt am Canisianum aufgeführt wurde. Foto: privat
  • „Begegnung – Ankommen in Deutschland“ lautete der Titel des Theaterstücks, das jetzt am Canisianum aufgeführt wurde. Foto: privat
  • „Begegnung – Ankommen in Deutschland“ lautete der Titel des Theaterstücks, das jetzt am Canisianum aufgeführt wurde. Foto: privat
  • „Begegnung – Ankommen in Deutschland“ lautete der Titel des Theaterstücks, das jetzt am Canisianum aufgeführt wurde. Foto: privat

Unterstützt durch einige Videoausschnitte, die unter anderem die dramatischen Umstände in Syrien darstellten, sowie Tanzeinlagen erhielt das Theaterstück eine besonders eindrucksvolle Atmosphäre. Trotz einiger humoristischer Elemente verschafften die Jugendlichen immer wieder einen Einblick in ihre schockierenden Erfahrungen und ließen das jeweilige Publikum im voll besetzten Saal ins Nachdenken verfallen. Bei der Inszenierung begleitet wurden die Jugendlichen, die die einzelnen Szenen selbst erarbeitet hatten, durch Theaterpädagogin Barbara Bongert und Schulsozialarbeiter Tim Stucke.

Abends erhielten die Zuschauer zudem die Gelegenheit, sich über das Münsteraner Projekt „Elbén“ zu informieren, das von Studenten und syrischen Flüchtlingen gegründet wurde. Von dort wurde das Publikum während der Aufführung mit orientalischer Küche versorgt. Während und am Ende der Veranstaltung wurden die Mitwirkenden mit tosendem und wohlverdienten Applaus belohnt. „Ich sehe vielleicht anders aus als du, doch im Endeffekt sind wir alle gleich“, hieß es auf der Bühne und gab dem Publikum die Aufgabe mit nach Hause, selbst mehr Liebe und Fürsorge gegenüber jedem Menschen zu zeigen.

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