Einweihung der neuen SkF-Räumlichkeiten
Vereint unter einem Dach

Lüdinghausen -

Der Sozialdienst katholischer Frauen feierte die Einweihung seiner neu renovierten Räumlichkeiten an der Liudostraße. Alle Angebote konnten dort jetzt untergebracht werden. Und weil das Gebäude dem SkF auch gehört, steht fest, dass das jetzt ein dauerhaftes Zuhause geworden ist.

Samstag, 23.06.2018, 08:00 Uhr

Martina Wilke (3.v.r.), Vorsitzende des SkF, begrüßte bei der Einweihung des frisch renovierten Hauses an der Liudostraße unter anderem (v.l.) Pastoralreferent Reinhold Leydecker, Bürgermeister Richard Borgmann, die frühere SkF-Vorsitzende Elisabeth Kalker, die stellvertretende SkF-Vorsitzende Gisela Sebbel und als Vertreter des früheren Hauseigentümers, Heinrich Hürfeld.
Martina Wilke (3.v.r.), Vorsitzende des SkF, begrüßte bei der Einweihung des frisch renovierten Hauses an der Liudostraße unter anderem (v.l.) Pastoralreferent Reinhold Leydecker, Bürgermeister Richard Borgmann, die frühere SkF-Vorsitzende Elisabeth Kalker, die stellvertretende SkF-Vorsitzende Gisela Sebbel und als Vertreter des früheren Hauseigentümers, Heinrich Hürfeld. Foto: Marion Fenner

„Alle wieder unter einem Dach“ – unter dieses Motto hat der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) am Freitag die Einweihung der neuen Räumlichkeiten an der Liudostraße 13 gestellt. In dem kürzlich gekauften und nun frisch renovierten Gebäude finden künftig alle Angebote des SkF Platz. „Das ist ein Grund, mit allen Weggefährten und Unterstützern gemeinsam zu feiern“, freute sich die Vorsitzende Martina Wilke. Und weil das Haus dem SkF nun auch gehöre, sei sicher, dass sie auch bleiben können.

Die Liudostraße ist einfach der perfekte Ort für unsere Sache.

SkF-Vorsitzende Martina Wilke

An unterschiedlichen Standorten seien bisher die verschiedenen Angebote des nun fast 100-jährigen Verbandes untergebracht gewesen. Mit den neuen Räumen könne das Gemeinschaftsgefühl wieder ohne großen organisatorischen Aufwand tagtäglich gelebt werden.

Das Ziel, wieder alles unter einem Dach zu beherbergen, habe der SkF schon länger verfolgt, berichtete Wilke den zahlreichen Gästen, die zur der Einweihung in den idyllischen Garten hinter dem Haus gekommen waren. Sie hätten sich auch andere Immobilien angeschaut und sogar Neubaupläne ins Auge gefasst.

Garten bleibt erhalten

In dem heutigen Domizil waren einige Angebote des SkF schon vorher beheimatet. Als sich dann Heinrich Hürfeld von der Erbengemeinschaft, der das Gebäude gehörte, bereit erklärte, es, – wie die Vorsitzende betonte – „zu einem fairen Preis“ an den SkF zu verkaufen, hätten sie zugegriffen. „Wir sind Herrn Hürfeld unendlich dankbar, dass er die Immobilie nicht meistbietend an einen Investor für hochwertige Wohnungen abgegeben hat.“ Beim Umbau sei der SkF mit Spenden und einem Zuschuss von der Deutschen Fernsehlotterie unterstützt worden. „Jetzt sind wir endlich unserer eigener Herr – pardon unsere eigene Frau“, sagt die Wilke mit einem Augenzwinkern. „Als Eigentümer nutzen wir jetzt wirklich jeden Quadratmeter.“ Besonders schön sei es, dass sie auf diese Weise auch nicht ihren liebevoll gestalteten Garten aufgeben mussten, erklärte sie.

Perfekter Ort

„Die Liudostraße ist einfach der perfekte Ort für unsere Sache“, betonte die SkF-Vorsitzende. „Wir sind gut erreichbar, auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln, die unsere Klienten zumeist nutzen, und liegen trotzdem diskret und geschützt.“ In ihrer Ansprache vergaß Wilke auch nicht, all denen zu danken, die die Arbeit für die Menschen, die Hilfe benötigen, begleiten – darunter 130 Ehrenamtliche.

Den kirchlichen Segen für das Haus und die Raumlichkeiten erteilte Pfarrer Benedikt Elshoff. Zuvor hatte Pastoralreferent Reinhold Leydecker mit den Mitarbeitern und Gästen eine kleine Andacht gefeiert und dem Vorstand ein ganz unvollständig wirkendes Kreuz geschenkt. „Ich weiß, dass es umstritten ist, Kreuze aufzuhängen, bin aber sicher dass das hier passt“, sagte er. Er überreiche es in der Hoffnung, „dass das, was unvollendet ist, nun vollendet werden kann“.

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