Pia Glitz-Ehringhausen neu beim SkF
Diplom-Juristin berät jetzt Flüchtlinge

Lüdinghausen -

Pia Glitz-Ehringhausen ist neu im Team der Integrations- und Migrationsberatung beim SkF Lüdinghausen. Die Diplom-Juristin unterstützt Sozialarbeiterin Sabine Schröder.

Donnerstag, 28.06.2018, 08:00 Uhr

Verstärkung für Sabine Schröder (l.) vom Fachdienst für Integration und Migration beim Sozialdienst katholischer Frauen: die Diplom-Juristin Pia Glitz-Ehringhausen.
Verstärkung für Sabine Schröder (l.) vom Fachdienst für Integration und Migration beim Sozialdienst katholischer Frauen: die Diplom-Juristin Pia Glitz-Ehringhausen. Foto: Peter Werth

Über zu wenig Arbeit kann sich Sabine Schröder von der Integrations- und Migrationsberatung des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) wahrlich nicht beklagen. Allein im Jahr 2017 führte sie 1073 Beratungen für 309 Menschen durch. Jetzt hat die Sozialarbeiterin Verstärkung erhalten. Mit Pia Glitz-Ehringhausen steht den Asylsuchenden und Flüchtlingen eine weitere Ansprechpartnerin für ihre Fragen rund um Themen wie Aufenthaltsstatus, Bleiberecht, Existenzsicherung oder Sprachförderung zur Verfügung.

„Ich habe schon ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe mitgearbeitet. Diese Stelle hat mir auf Anhieb gefallen“, sagt die Diplom-Juristin aus Werne. Ihre Motivation beschreibt die 38-Jährige so: „Ich arbeite gerne mit und für Menschen.“ Die neue Aufgabe sei auch für sie als Juristin spannend. Die Rechtsprechung ändere sich schnell, das sei eine Herausforderung. Und: Durch den Kontakt mit unterschiedlichen Kulturen werde der eigene Horizont erweitert.

Vornehmlich zuständig ist Glitz-Ehringhausen für Flüchtlinge, die in Olfen, Nordkirchen und Ascheberg leben. Zudem vertreten sich Schröder und sie, wenn eine von beiden Urlaub hat. Ihre bisherigen Erfahrungen beschreibt Glitz-Ehringhausen als sehr positiv. Auch der Umgang mit anderen Verbänden, die in der Flüchtlingsarbeit tätig sind, seien durchweg angenehm.

Die Arbeit der SkF-Migrationsberatung geht allerdings über diesen Bereich noch hinaus. Zu den Klienten gehören auch zugewanderte Menschen aus EU-Ländern. Nicht selten, so Schröder, sei der SkF zudem Ansprechpartner für Menschen, die sich ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe engagieren. Intensiv werde dabei etwa mit dem Arbeitskreis Asyl, den Kirchengemeinden, der Gemeindecaritas und natürlich mit den zuständigen Stellen der Lüdinghauser Verwaltung zusammengearbeitet. Bedauerlich, so Schröder, dass die Stelle ihrer Kollegin nur auf ein Jahr befristet sei. Dabei gebe es noch so viel zu tun.

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