Mehr als nur Sprachförderung an der Ludgerischule
„Startklar“ beginnt im August

Lüdinghausen -

Mit Beginn des neuen Schuljahres startet an der Ludgerigrundschule das Projekt „Startklar“. Dabei sollen gezielt Kinder mit Migrationshintergrund gefördert werden – sowohl sprachlich als auch bei der Bewältigung des Alltags.

Freitag, 29.06.2018, 19:00 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 29.06.2018, 19:00 Uhr
Freuen sich, dass das Projekt „Startklar“ gefördert wird (v.l.): der städtische Beigeordnete Matthias Kortendieck, Verwaltungsmitarbeiter André Hülsheger, Schulleiterin Tanja Grewe, Sozialpädagogin Gesine Wende, Schulsozialarbeiter André Bollmer und Egbert Große Ahlert vón der Evangelischen Jugendhilfe.
Freuen sich, dass das Projekt „Startklar“ gefördert wird (v.l.): der städtische Beigeordnete Matthias Kortendieck, Verwaltungsmitarbeiter André Hülsheger, Schulleiterin Tanja Grewe, Sozialpädagogin Gesine Wende, Schulsozialarbeiter André Bollmer und Egbert Große Ahlert vón der Evangelischen Jugendhilfe. Foto: wer

Mit Beginn des neuen Schuljahres Ende August besuchen in der sogenannten Schuleingangsphase Kinder mit 17 unterschiedlichen Muttersprachen die Ludgerischule. Diesen Mädchen und Jungen einen guten Start in ihr Schulleben zu gewährleisten, ist Ziel des Projektes „Startklar“. Die Zahl der Kinder mit Migrationshintergrund sei in den vergangenen drei Jahren durch den Zuzug von Flüchtlingen gestiegen, so Rektorin Tanja Grewe . Die Schule begreife dies allerdings nicht als Belastung, sondern als Chance – vor allem für die Kinder.

Wir bieten Orientierung in neuer Umgebung.

Gesine Wende

Im Projekt „Startklar“, dessen Finanzierung mit 4000 Euro im kommenden Schuljahr durch eine Finanzspritze des Diakonischen Werks Münsterland ermöglicht wird, werden Kinder nicht nur beim Erlernen der deutschen Sprache unterstützt, sondern erhalten zudem Förderung in den Dingen des alltäglichen Lebens. „Wir bieten Orientierung in neuer Umgebung“, fasst Gesine Wende ihre Aufgabe zusammen. Die Sozialpädagogin ist dabei nicht nur im Offenen Ganztag für ihre jungen Schützlinge da, sondern auch im Unterricht. Das seien wichtige Schritt hin zur Integration sind die Schulleiterin und Schulsozialarbeiter Andre Bollmer von der Evangelischen Jugendhilfe überzeugt: „Ohne diese Unterstützung gelingt das nicht.“ Und: Es sei wichtig, diese Kinder auch im Ganztagsbetrieb der Schule zu „verankern“. Grewe verweist zudem darauf, dass etwa ein Drittel der Kinder an der Ludgerischule nicht Deutsch als Muttersprache hat.

Ein Vorläufer-Projekt zu „Startklar“ sei schon im vergangenen Schuljahr gestartet, sagt Wende. Für sie sei es ein Erfolg, „wenn die Kinder gerne kommen“ und wenn sie sich freuen über das, was sie geschafft haben. Integration sei dann einen entscheidenden Schritt weiter gekommen, wenn die Flüchtlingskinder zu den Geburtstagen ihrer deutschen Klassenkameraden eingeladen werden, ergänzt Tanja Grewe.

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