Vertrag für Jugendseelsorge
Abgesegnet vom Heiligen Benedikt

Lüdinghausen -

Seit zehn Jahren gibt es in der Pfarrgemeinde St. Felizitas keine Kaplan-Stelle mehr. Mehrere Initiatoren sind damals aktiv geworden und haben sich um die Finanzierung einer Neun-Stunden-Stelle für die Jugendseelsorge gekümmert. Jetzt wurde im Pfarrhaus der Folgevertrag für weitere zwei Jahre unterschrieben.

Freitag, 13.07.2018, 12:00 Uhr

Nach einem Gläschen Sekt zu Ehren des Heiligen Benedikt ging es ans Unterzeichnen des Kooperationsvertrages (v.l.): Hubert Harnack (Verein zur Förderung der Offenen Jugendarbeit), Pfarrer Benedikt Elshoff, Susanne Lenfers, Friedhelm Theveßen und Fritz Lenfers von der Kolpingsfamlie Lüdinghausen sowie Karl-Heinz Sand (Hülswitt Stiftung).
Nach einem Gläschen Sekt zu Ehren des Heiligen Benedikt ging es ans Unterzeichnen des Kooperationsvertrages (v.l.): Hubert Harnack (Verein zur Förderung der Offenen Jugendarbeit), Pfarrer Benedikt Elshoff, Susanne Lenfers, Friedhelm Theveßen und Fritz Lenfers von der Kolpingsfamilie Lüdinghausen sowie Karl-Heinz Sand (Hülswitt Stiftung). Foto: ben

Wenn das mal kein gutes Omen ist: Am Namenstag des Heiligen Benedikt – zufällig Namensvetter von Pfarrer Benedikt Elshoff – fand in den altehrwürdigen Räumen des Pfarrhauses St. Felizitas die feierliche Unterzeichnung des Vertrages zur Fortsetzung der Jugendseelsorge in der Kirchengemeinde St. Felizitas statt. Zum (nicht ganz einfachen) Hintergrund: Nach dem Wegfall der Kaplan-Stelle vor rund zehn Jahren war eine kreative Lösung gesucht worden, um auch künftig eine Betreuung der jugendlichen Gemeindemitglieder zu gewährleisten. In dieser Situation kamen gleich mehrere Dinge zusammen, die die Grundlage einer Erfolgsgeschichte bildeten, die nun fortgeschrieben wurde: Mit der finanziellen Unterstützung der Kolpingsfamilie, die damals gerade das Kolpinghaus verkauft hatte, sowie mit Mitteln aus der damals frisch gegründeten Nachlassstiftung der Familie Hülswitt finanziert die Kirchengemeinde seitdem eine Neun-Stunden-Stelle in der Jugendseelsorge.

Besetzt wird diese von Beginn an von Alexandra Ridder, Sozialpädagogin beim „Verein zur Förderung der Offenen Jugendarbeit im Bereich der Kirchengemeinden der Stadt Lüdinghausen“. Sie arbeitet 20 Wochenstunden in der offenen Jugendarbeit des Vereins und neun Wochenstunden in der kirchlichen Jugendarbeit, sowohl in Lüdinghausen als auch in Seppenrade.

Zum Glück haben wir in Frau Ridder eine Kraft, die die Verzahnung beider Bereiche optimal vorantreibt.

Pfarrer Benedikt Elshoff

Eine echte Win-Win-Situation, wie alle Beteiligten einmütig unterstrichen. „Diese äußerst erfolgreiche Konstruktion ist nun für weitere zwei Jahre gesichert“, so Elshoff. „Zum Glück haben wir in Frau Ridder eine Kraft, die die Verzahnung beider Bereiche optimal vorantreibt und mit Leben füllt“, betonte Hubert Harnack vom Verein für die offene Jugendarbeit. Für die Kolpingsfamilie unterzeichnete Friedhelm Theveßen den Vertrag, für die Hülswitt-Stiftung Karl-Heinz Sand.

Wer meint, dass es eine solche Stelle in der Jugendseelsorge auch künftig geben sollte, kann ganz praktisch helfen – „mit der Abgabe von möglichst vielen Altkleidern. Denn der Erlös der Sammlungen erlaubt der Kolpingsfamilie die fortlaufende Unterstützung dieser Stelle“, erläuterte Susanne Lenfers von der Kolpingsfamilie.

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