Cani-Anbau: Probenraum für Jugendorchester jetzt fertig
Absorber sollen Misstöne schlucken

Lüdinghausen -

Die akustische Ertüchtigung des Probenraums für das Jugendsinfonieorchester der Musikschule im neuen Cani-Anbau ist abgeschlossen. In diese Maßnahme habe die Schule noch einmal einen fünfstelligen Euro-Betrag investiert, erklärte Christoph Schlütermann, der Vorsitzende des Schulträgervereins.

Dienstag, 24.07.2018, 07:00 Uhr

Der Probenraum für das Jugendsinfonieorchester der Musikschule im neuen Anbau des Canisianums ist jetzt auch schalltechnisch auf bestem Niveau. Christoph Schlütermann (l.), Vorsitzender des Schulträgervereins, sowie Karin Möllers, Mitarbeiterin der Musikschulverwaltung, und der Beigeordnete Matthias Kortendieck nahmen den Saal am Montag in Augenschein.
Der Probenraum für das Jugendsinfonieorchester der Musikschule im neuen Anbau des Canisianums ist jetzt auch schalltechnisch auf bestem Niveau. Christoph Schlütermann (l.), Vorsitzender des Schulträgervereins, sowie Karin Möllers, Mitarbeiterin der Musikschulverwaltung, und der Beigeordnete Matthias Kortendieck nahmen den Saal am Montag in Augenschein. Foto: Peter Werth

„Mit Teppichboden allein, war das nicht zu lösen“, bringt Christoph Schlütermann , Vorsitzender des Schulträgervereins des Canisianums, das Problem auf den Punkt. Und das wurde jetzt gelöst. Der Probenraum für die Musikschule im neuen Musik-Anbau des Cani kann jetzt genutzt werden. Die akustische Nachrüstung des 130 Quadratmeter großen Raumes ist abgeschlossen. Das habe noch einmal „einen nicht unerheblichen fünfstelligen Euro-Betrag gekostet“, erklärte Schlütermann am Montag bei einem Ortstermin. Diese Kosten übernehme komplett der Schulträgerverein. Das sei zuvor zugesichert worden. Für Stadt und Förderverein der Musikschule entstünden keine Kosten.

Mit Teppichboden allein, war das nicht zu lösen.

Christoph Schlütermann

„Es gibt keinen vergleichbaren Raum in der Stadt mit solch hochwertiger Akustik“, lobte der städtische Beigeordnete Matthias Kortendieck . Und: Die Ertüchtigung des Raumes sei nichts gewesen, „das man von der Stange kaufen kann“, erläuterte Schlütermann. Der rechtwinklige Raum habe die Experten vor eine besondere Aufgabe gestellt, die nunmehr optimal gelöst sei. An Decken und Wänden wurden großzügig sogenannte Absorber angebracht, die den Schall schlucken sollen. Bewältigt wurde diese Aufgabe durch ein Düsseldorfer Spezialunternehmen.

Es gibt keinen vergleichbaren Raum in der Stadt mit solch hochwertiger Akustik.

Matthias Kortendieck

Die Proben der jugendlichen Musiker könnten „direkt nach den Sommerferien starten“, sagte Karin Möllers von der Verwaltung der Musikschule. Musikschulleiter Elmar Sebastian Koch sei in die Pläne für die akustische Aufrüstung intensiv miteinbezogen gewesen, betonten Schlütermann und Kortendieck gleichermaßen.

Der Cani-Anbau mit dem Probenraum und zwei Unterrichtsräumen für den Musikunterricht der Cani-Schüler war im November 2017 eingeweiht worden. Er kostete etwa 470 000 Euro, Den dicksten Batzen finanzierte das Cani, hinzu kamen Mittel des Musikschul-Fördervereins und der Stadt.

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