Neues Integrationsprojekt für Eltern
Starthilfe mit Badetuch

Lüdinghausen -

„Brücken bauen – Menschen verbinden“ heißt ein neues Projekt der Familienbildungsstätte Lüdinghausen, das zugewanderte Familien bei der Integration unterstützen soll.

Dienstag, 24.07.2018, 18:00 Uhr

Annika Wille (r.) und Nada Abou Lidi leiten das neue Integrationsprojekt der Familienbildungsstätte. „Brücken bauen – Menschen verbinden“ richtet sich an frisch gebackene Eltern.
Annika Wille (r.) und Nada Abou Lidi leiten das neue Integrationsprojekt der Familienbildungsstätte. „Brücken bauen – Menschen verbinden“ richtet sich an frisch gebackene Eltern. Foto: Inga Kasparek

Das Bundesmodellprogramm „Starke Netzwerke Elternbegleitung für geflüchtete Familien“ ist ein recht neues Programm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Begonnen im vergangenen Jahr, soll die Weiterentwicklung flüchtlingsbezogener Elternbegleitung bis zunächst ins Jahr 2020 gefördert werden. Diesem Ansatz fühlt sich nun auch die Familienbildungsstätte (FBS ) Lüdinghausen verpflichtet und hat daraus das Projekt „Brücken bauen – Menschen verbinden“ entstehen lassen.

Badetuch fürs Baby

Schon seit längerer Zeit bekommen die Eltern eines Neugeborenen von der Stadt Lüdinghausen einen umfangreichen Informationsordner rund um den neuen Erdenbürger. Dieser enthält kleine Geschenke und viele Hinweise, die bis ins Einschulungsalter helfen. Ergänzt wird diese Mappe nun durch einen Gutschein, den die FBS mit überreichen lässt. Dieser bezieht sich auf ein Badehandtuch, auf das der Name des Kindes gestickt wird. Er ist auch zugleich eine Einladung, ins Elterncafé der FBS zu kommen, um sich dort mit anderen frisch gebackenen Müttern und Vätern auszutauschen, sich kennenzulernen – über sämtliche Kultur-, Sprach- und Landesgrenzen hinweg.

Organisieren und Sticken

Die Leitung dieses Projekts liegt in den Händen von Annika Wille und Nada Abou Lidi. Letztere ist außerdem die Ansprechpartnerin für die Stickerei, die sie mit großer Freude auch selbst ausführt. Bundesweit unterstützen an 50 Standorten lokale Elternbegleitungsnetzwerke zugewanderte Familien bei der Integration in die Kommunen. So früh begonnen, dürften die Bildungschancen der kleinen Neubürger gleich eine wirksame Unterstützung erfahren, die sich dann weiter fortsetzen lässt.

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