Umgestaltung des Anton-Pausenhofs
Punktlandung zum Schulbeginn

Lüdinghausen -

Das war eine Punktlandung: Die Handwerker haben das Feld sprich den Pausenhof des St.-Antonius-Gymnasiums pünktlich zum Schulbeginn geräumt. Der zweite Bauabschnitt zur Umgestaltung des Schulhofs ist damit weitgehend abgeschlossen. Es fehlen nur noch die Bepflanzung sowie Sitzgelegenheit. Für Letztere sorgen die Schüler selbst.

Dienstag, 28.08.2018, 14:12 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 28.08.2018, 10:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Dienstag, 28.08.2018, 14:12 Uhr
Während der Sommerferien hatten die Handwerker das Sagen auf dem Schulhof des St.-Antonius-Gymnasiums. Im Zuge des zweiten Bauabschnitts wurde die Fläche zwischen den beiden Schulgebäuden neu gepflastert und asphaltiert. Was noch fehlt, sind Pflanzen und Bänke.
Während der Sommerferien hatten die Handwerker das Sagen auf dem Schulhof des St.-Antonius-Gymnasiums. Im Zuge des zweiten Bauabschnitts wurde die Fläche zwischen den beiden Schulgebäuden neu gepflastert und asphaltiert. Was noch fehlt, sind Pflanzen und Bänke. Foto: Anne Eckrodt

Punktlandung: Passend zum Beginn des neuen Schuljahres am Mittwoch (29. August) haben die Handwerker das Feld geräumt. Damit ist auch der zweite Bauabschnitt zur Umgestaltung des Pausenhofs des St.-Antonius-Gymnasiums weitgehend erledigt. „Im Herbst werden noch zwei Hecken und ein Baum gepflanzt“, berichtete der stellvertretende Schulleiter, Jörg Schürmann, bei einem Ortstermin am Montag.

Während der im vergangenen Jahr erfolgte erste Umbauschritt vor allem Spiel- und Bewegungsangebote für die Klassen fünf bis sieben geschaffen hat, stand der zweite Bauabschnitt ganz im Zeichen von Aufenthaltsqualität und Naturerlebnis. Geplant und umgesetzt wurde auch dieser von Landschaftsarchitekt Stephan Bracht und der Firma Nadorf . Es ist vor allem die neugepflasterte und asphaltierte Freifläche zwischen dem Alt- und dem Neubau. Schürmann: „Die ist jetzt erst mal ziemlich nackt.“

Zwei werden sich in ihrer Form den beiden noch zu pflanzenden geschwungenen Hecken anpassen.

Jörg Schürmann über die neuen Bänke

Das soll sich jedoch bald ändern. Zusammen mit der Schreinerklasse des Richard-von-Weizsäcker-Berufskollegs haben Schüler des Anton Ideen für verschiedene Sitzbänke entwickelt. „Zwei werden sich in ihrer Form den beiden noch zu pflanzenden geschwungenen Hecken anpassen“, kündigte Schürmann an. Weitere Bänke bekommen Rückenlehnen, deren Gestaltung für unterschiedliche Fachbereiche steht, zum Beispiel Mathematik und Chemie. „Highlight wird eine Bank in Form einer Malpalette auf der neuen Asphaltfläche“, so der stellvertretende Schulleiter. Außerdem ziert der Schriftzug „Anton“ ein bis zwei weitere Bänke – „damit man schon von der ,StadtLandschaft‘ aus sieht, um welche Schule es sich hier handelt. Auch das ist eine Idee unserer Schüler“, berichtete Schürmann. Gebaut werden sollen die Bänke in den Herbstferien.

Verlegten am Montag letzte Leitungen für die Beleuchtung und den Glasfaseranschluss: Schulhausmeister Stephan Edelbrock (l.) und Thomas Schmidt von der Firma LH Elektrotechnik.

Verlegten am Montag letzte Leitungen für die Beleuchtung und den Glasfaseranschluss: Schulhausmeister Stephan Edelbrock (l.) und Thomas Schmidt von der Firma LH Elektrotechnik. Foto: Anne Eckrodt

Für die Sommerferien 2019 ist der dritte und letzte Bauabschnitt zum Umgestaltung des Schulhofs vorgesehen. Dann werde der öffentliche Weg von der Klosterstraße bis zum Klostergarten neu angelegt, so Schürmann. „Über Hochbeete werden wir das Grün von der ,StadtLandschaft‘ noch stärker an unsere Schule heranholen. Außerdem sind für den Bereich weitere Sitzmöglichkeiten vorgesehen.“

Apropos: Der Bau der Bänke soll möglichst kostengünstig werden. „Wir verwenden beispielsweise das Holz der alten Brücke zum Schulgelände wieder. Und auch alte Betonsockel kommen wieder zum Einsatz“, erläuterte Schürmann. Er rechnet mit Materialkosten von 6000 bis 7000 Euro. Während die Stadt die Baukosten für den zweiten Abschnitt der Pausenhofumgestaltung von rund 250 000 Euro trägt, muss die Schule die Möblierung weitgehend selbst stemmen. „Ein ehemaliger Abitur-Jahrgang hat schon zugesagt, die Kosten für eine Bank zu übernehmen“, freut sich Schürmann, der auf weitere Spenden hofft. Denn es gibt da noch einen Traum, den sich die Schule gerne im nächsten Jahr erfüllen würde: ein Sonnensegel, das die jetzt neugestaltete Asphaltfläche beschattet. Schürmann: „Nach den Erfahrungen dieses Sommers ist das durchaus sinnvoll.“

Schulbaustellen in den Sommerferien

Während Schüler und Lehrer Ferien machten, hatten in den Schulen vielfach die Handwerker das Sagen. Im St.-Antonius-Gymnasium wurde nicht nur der Pausenhof umgestaltet, zwei Physikräume bekamen auch eine neue Einrichtung. Die Realschüler dürfen sich über neue Regale und ein Whiteboard freuen, die Lehrer über ein Teamzimmer mit einer kleinen Küche. In der Marien- und Ostwallschule hatten die Anstreicher das Sagen, in Letzterer wurde zudem eine große Magnetwandfläche installiert. Die Ludgerischule erhielt zwei neue Außentüren. Während die Sporthalle an der Sekundarschule sichtlich Gestalt annimmt, sei die Erweiterung der Mensa erst für die Herbstferien vorgesehen, berichtete die Pressesprecherin der Stadt Lüdinghausen, Anja Kleykamp, auf Anfrage der WN.

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