Biologisches Zentrum
Apfelernte läuft auf Hochtouren

Lüdinghausen -

Die Obsternte im Biologischen Zentrum hat früher als sonst begonnen. Und sie verspricht einen „Jahrhundertsaft“. Den können sich nun auch Apfelbaumbesitzer pressen lassen.

Mittwoch, 29.08.2018, 13:00 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 29.08.2018, 13:00 Uhr
Mit der Apfelernte gut beschäftigt sind derzeit Kim Nowak und Kirsten Steinberg, die neuen Absolventinnen eines Freiwilligen Ökologischen Jahres im Biologischen Zentrum.
Mit der Apfelernte gut beschäftigt sind derzeit Kim Nowak und Kirsten Steinberg, die neuen Absolventinnen eines Freiwilligen Ökologischen Jahres im Biologischen Zentrum. Foto: Biologisches Zentrum

Schon seit Tagen läuft im Biologischen Zentrum die Apfelernte auf Hochtouren. „Der extrem heiße und trockene Sommer hat nahezu alle Sorten früher reifen lassen, als in allen Jahren zuvor. Besonders die frühen Sorten müssen dringend geerntet – fast schon gerettet werden -, wenn sie nicht verkommen sollen“, heißt es in einem Pressetext des Zentrums. Und das sei viel zu schade, denn der reichliche Sonnengenuss habe sie nicht nur früher reifen lassen, sondern hat auch besonders süße Früchte produziert und einen „Jahrhundertsaft“ beschert.

Obstwiesen sind ein wichtiger Lebensraum unserer traditionellen Kulturlandschaft. Das Zentrum wirbt daher wieder dafür, die Möglichkeiten der Apfelversaftung zu nutzen, und weist alle Apfelbaum- und Obstwiesenbesitzer aktuell darauf hin, dass wegen der früheren Reife der Früchte die Annahme der Äpfel zur Versaftung an den Raiffeisenmärkten in Olfen und Werne durch die Obstkelterei van Nahmen um eine Woche vorgezogen wird.

Anders, als im Veranstaltungskalender des Zentrums angegeben, beginnt die Annahme ab dem 31. August (Freitag). Die Annahme erfolgt dann bis Ende Oktober jeweils freitags von 14 bis 17 Uhr und samstags von 9 bis 13 Uhr.

Die Versaftung erfolgt durch die Obstkelterei van Nahmen, die aus den Äpfeln einen 100-Prozent-Direktsaft herstellt. Dem Saft wird nichts hinzugefügt, auch kein Zucker, wie das Zentrum schreibt. Damit es ein guter Saft werde, dürften nur reife und gesunde Äpfel angeliefert werden. Für je Kilogramm gelieferte Äpfel würden acht Flaschen (0,7l) Saft zu günstigen Preisen eingetauscht. Auch andere Obstsäfte oder -nektare und Apfel-Cidre könnten gewählt werden. Zusätzlich ist es möglich, überschüssige Mengen gegen Entgelt zu verkaufen.

Am Raiffeisenmarkt in Lüdinghausen besteht darüber hinaus die Möglichkeit am 7. September (Freitag) und 5. Oktober (Freitag) die mobile Saftpresse zu nutzen, die an diesen Tagen dort Station macht. Hier wird der Saft der eigenen Ernte direkt, in Fünf-Liter-Schläuchen verpackt, ausgegeben. Eine Terminvereinbarung mit Mengenangabe beim Betreiber der Presse unter ✆ 0 23 73/ 39 79 540 ist erforderlich.

Wer einen weiteren Weg nicht scheut, kann seine Äpfel auch bei der Mosterei Schenk Natursaft in Herbern, Merschstraße 45 a, zu Saft verarbeiten und in Fünf-Liter-Schläuchen abfüllen lassen. Eine telefonische Terminabsprache ist unter ✆ 0 17 1/9 87 75 69 erforderlich.

Wer die vielen alten und neuen Apfelsorten probieren will, kann dies zu den Öffnungszeiten des Biologischen Zentrums (montags bis freitags, 8 bis 16 Uhr, oder an offenen Sonntagen). Hier können die Besucher auch die erntefrischen Äpfel und Saft von Zentrumsäpfeln erwerben.

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