Mahnwache vor Manuscriptum-Verlag
Gesicht zeigen gegen Rechts

Lüdinghausen -

Zu einer Mahnwache vor dem Sitz des Manuscriptum-Verlages in der Bahnhofstraße hatte der DGB-Kreisverband Coesfeld aufgerufen. Diesem Ruf folgten am Freitagabend neben DGB-Vertretern auch Mitglieder von SPD und Grünen sowie zahlreiche andere Lüdinghauser. Bei Manuscriptum werden Bücher unter anderem von AfD-Vertretern wie Alexander Gauland und Björn Höcke veröffentlicht.

Freitag, 31.08.2018, 20:26 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 31.08.2018, 20:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 31.08.2018, 20:26 Uhr
Viele Lüdinghauser beteiligten sich am Freitag an der Mahnwache vor dem Manuscriptum-Verlagssitz in der Bahnhofstraße. Unter ihnen auch der SPD-Landtagsabgeordnete André Stinka.
Viele Lüdinghauser beteiligten sich am Freitag an der Mahnwache vor dem Manuscriptum-Verlagssitz in der Bahnhofstraße. Unter ihnen auch der SPD-Landtagsabgeordnete André Stinka. Foto: wer

Der sozialdemokratische Landtagsabgeordnete André Stinka (kl. Foto) warnte ausdrücklich vor den Gefahren des Rechtspopulismus in Deutschland. Dagegen gelte es, aufzustehen und Gesicht zu zeigen. DGB-Kreisvorsitzender Ortwin Bickhove-Swiderski warf in seinem Beitrag Manuscriptum vor, „die Grenzen der öffentlichen Debatte immer weiter nach Rechts zu verschieben“.

Die Mahnwache wird am Samstag von 10.30 bis 12.30 Uhr fortgesetzt. Manuscriptum gehört zur Thomas Hoof-Gruppe, die sich vor einigen Monaten in Lüdinghausen niedergelassen hat (WN berichteten).

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