Herbert Tüns sät Blumenwiese an
Blühendes Paradies für viele Insekten

Seppenrade -

Auf einer Brachfläche hat Herbert Tüns eine große Blumenwiese angesät, die sich trotz des heißen Sommers gut entwickelt hat. Dort finden Insekten bis zum späten Herbst ausreichend Nahrung.

Dienstag, 11.09.2018, 13:08 Uhr
Veröffentlicht: Samstag, 08.09.2018, 13:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Dienstag, 11.09.2018, 13:08 Uhr
„Tübinger Bienenweide“ hat Herbert Tüns (rundes Foto, links) auf einer ehemaligen Brachfläche ausgesät. Entstanden ist eine prachtvoll blühende Wiese, in der Tausende Insekten Nahrung finden.
„Tübinger Bienenweide“ hat Herbert Tüns (rundes Foto, links) auf einer ehemaligen Brachfläche ausgesät. Entstanden ist eine prachtvoll blühende Wiese, in der Tausende Insekten Nahrung finden. Foto: Michael Beer

„Ich habe mich oft geärgert, wenn ich an Feldern vorbeifahre, dass es dort kaum Blühstreifen für Bienen und andere Insekten gibt. Da auf meinem Gelände ein Fläche von rund einem halben Hektar brach lag, habe ich dort Ende Juni rund zehn Kilo ,Tübinger Bienenweide‘ ausgesät“, sagte Herbert Tüns , Inhaber der gleichnamigen Baumschule in der Bauerschaft Ondrup.

Trotz der heißen Witterung haben sich die Naturpflanzen, wie Phacelia, Kornblumen, Ringelblumen, Send , Malve, Koriander, Nigella, Dill, Ölrettich, Buchweizen oder Borretsch gegen die Hitze und Trockenheit der letzten Wochen durchgesetzt. Eingerahmt wird diese bunte Fläche von pollenreichen Sonnenblumen sowie Hafer und Roggen. „Das Getreide ist nicht nur ein guter Windschutz für die Insekten, sondern auch ein Gründünger für die Bodenerholung“, betonte Tüns.

Nahrungsquelle

  Foto: wer

Die verschiedenen Pflanzen der Bienenweide blühen nacheinander ab und bescheren so über einen langen Zeitraum hinweg Blüten besuchenden Insekten ein reichhaltiges Nahrungsangebot. Phacelia beispielsweise bietet besonders viel Nektar, aber auch Pollen, die Ringelblume blüht besonders lang in den Herbst hinein. Somit stellt die Mischung eine Nahrungsquelle auch zu den Jahreszeiten dar, in denen sonst nicht viel blüht.

Tausende von Bienen, Wespen, Hummeln oder Hornissen sorgen für ein lautes Gesumme. „Doch nicht nur Insekten scheinen Gefallen an den Blumen zu finden. Auch Feldhasen und Rehe haben wir hier schon gesehen“, sagte Tüns, der ausdrücklich betont, dass diese Fläche in Ondrup 11 der Öffentlichkeit zur Besichtigung offen steht. Dafür wurden eigens Wege zwischen den verschiedenen Beeten angelegt.

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