Bürgermeister begrüßt polnische Austauschschüler
„Freundschaft ist eine wichtige Aufgabe“

Lüdinghausen -

Ausstauschschüler aus Lüdinghausens Partnerstadt Nysa sind jetzt im Kapitelsaal der Bürg Lüdinghausen empfangen worden. Sie verbringen eine Woche in Stadt und lernen unter anderem das Leben in den deutschen Familien und den Schulunterricht am St.-Antonius-Gymnasium kennen.

Dienstag, 11.09.2018, 16:00 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 11.09.2018, 16:00 Uhr
Die Austauschschüler aus dem polnischen Nysa sind offiziell im Kapitelsaal der Burg Lüdinghausen empfangen worden.
Die Austauschschüler aus dem polnischen Nysa sind offiziell im Kapitelsaal der Burg Lüdinghausen empfangen worden. Foto: Stadt Lüdinghausen

Bürgermeister Richard Borgmann und der erste Beigeordnete Matthias Kortendieck haben eine Schülerdelegation aus Polen im Kapitelsaal der Burg Lüdinghausen begrüßt. „Ich freue mich sehr, dass ihr den Weg nach Lüdinghausen gefunden habt“, sagte Borgmann . Es sei ein besonderes Datum, da vor 100 Jahren der Erste Weltkrieg beendet worden sei. Leider nähmen die kriegerischen Auseinandersetzungen in der Welt zu.

„Europa ohne Grenzen“

Borgmann selbst gehöre einer Generation an, die den Kalten Krieg und die Teilung Deutschlands noch miterlebt hat, heißt es in einer Pressemitteilung. Damals haben Bürger aus Nysa und Lüdinghausen die Initiative ergriffen, damit aus dem Gegeneinander ein Miteinander wird. Es sei wichtig, an einem „Europa ohne Grenzen“ weiterzuarbeiten. „Was ihr heute als selbstverständlich annehmt, war es früher nicht“, sagte Borgmann. „Ich hoffe, dass ihr die Zeit nutzen werdet und das Beste daraus macht“.

Eine Woche verbringen die 17 Jugendlichen in Lüdinghausen, unternehmen Ausflüge nach Münster und Köln und lernen das Leben in den deutschen Familien und den Schulunterricht am St.-Antonius-Gymnasium kennen. Der Gegenbesuch der 17 Schüler vom St.-Antonius-Gymnasium ist für das nächste Jahr geplant.

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