St.-Antonius-Gymnasium weiht neue Physikräume ein
Schluss mit dem Kabelsalat

Lüdinghausen -

„Deckensegel“ nennt sich die nagelneue Einrichtung, aus der ab sofort die Physikschüler des St.-Antonius-Gymnasiums im frisch renovierten Schülerlabor den Strom für ihre Experimente bekommen. Rund 100 000 Euro hat die Stadt als Träger in die Hand genommen, um die Physikräume zu sanieren.

Donnerstag, 13.09.2018, 11:00 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 13.09.2018, 11:00 Uhr
Große Freude über die neuen Physikräume herrschte bei den LK-Schülern und den Verantwortlichen: (v.l.) Schulleiter Jörg Schürmann, Dr. Christoph Simm, Frank Zienow und Robert Geißelbrecht von der Fachschaft Physik sowie der städtische Beigeordnete Matthias Kortendieck.
Große Freude über die neuen Physikräume herrschte bei den LK-Schülern und den Verantwortlichen: (v.l.) Schulleiter Jörg Schürmann, Dr. Christoph Simm, Frank Zienow und Robert Geißelbrecht von der Fachschaft Physik sowie der städtische Beigeordnete Matthias Kortendieck. Foto: ben

„Früher war das schon ziemlich nervig“, schildert Theo Zies (16), seines Zeichens Schüler des LK-Physikkurses in der Q1 des St.-Antonius-Gymnasiums, seine Erinnerungen an die Robotik-AG im vergangenen Schuljahr. Damals habe man sich mit einem Wirrwarr von Verlängerungskabeln und Mehrfachsteckern den Strom für die Experimente im Schülerlabor mühsam zusammensuchen müssen – Stolperfallen und Chaos inklusive. Heute, nach der aufwendigen Sanierung, sitzen alle wichtigen Versorgungsanschlüsse direkt über den Köpfen der Schüler, in einem sogenannten Deckensegel. Und auch sonst sind sowohl das Labor als auch der benachbarte Unterrichtsraum echte Schmuckstücke geworden.

Böden, Decken, das Mobiliar, Versorgungsleitungen – alles neu.

Beigeordnete Matthias Kortendieck

„Böden, Decken, das Mobiliar, Versorgungsleitungen – alles neu“, zählte der Beigeordnete Matthias Kortendieck als städtischer Trägervertreter bei der Einweihung der Räume am Mittwochnachmittag auf. Rund 100 000 Euro habe sich die Stadt die Renovierung der beiden Räume kosten lassen. „Eine gute Investition in die Zukunft, die Schüler von heute sind unsere Bürger von morgen“, so Kortendieck.

Jörg Schürmann, stellvertretender Schulleiter des Anton zeigte sich erleichtert, dass die Arbeiten wie geplant während der Sommerferien fertiggestellt wurden und betonte: „Gerade vor dem Hintergrund, dass wir als MINT-Schule ein großes Augenmerk auf die naturwissenschaftlichen Fächer legen, freut uns natürlich diese große Verbesserung der Arbeits- und Lernbedingungen in der Physik umso mehr.“ Auch die Vertreter der Fachschaft wissen ihr neues Arbeitsumfeld zu schätzen. „Das Rumgemurkse hat ein Ende“, meinte Fachschaftsvorsitzender Dr. Christoph Simm nicht ohne ein Schmunzeln.

Nach der Physik stünden auch in der Chemie und in der Biologie eine Sanierung der Fachräume an, kündigte Schürmann noch an.

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