Konzert in St. Felizitas
Wenn Trompeten jubilieren

Lüdinghausen -

Großer Applaus belohnte am Sonntagabend in der Kirche St. Felizitas die Akteure des Konzertes von Vocalensemble „Crescendo“ und der Bläserformation „Cucumber Brass“. Geboten wurde populäre Vokal- und Blechbläsermusik.

Mittwoch, 26.09.2018, 17:46 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 25.09.2018, 06:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 26.09.2018, 17:46 Uhr
Bestens besucht war das Konzert des Vocalensembles „Crescendo“ und der Band „Cucumber Brass“ am Sonntag in St. Felizitas.
Bestens besucht war das Konzert des Vocalensembles „Crescendo“ und der Band „Cucumber Brass“ am Sonntag in St. Felizitas. Foto: ukc

Sichtlich erfreut hieß Pfarrer Benedikt Elshoff die beiden Ensem­bles „Cucumber Brass“ (Blechbläser) und den Chor „Crescendo“ am frühen Sonntagabend in der St.-Felizitas-Kirche willkommen. Deren Beliebtheitsgrad ist in der Region ganz offensichtlich hoch, denn die große Kirche war beim gemeinsamen Konzert mit populärer Vokal- und Blechbläsermusik nahezu bis auf den letzten Platz besetzt.

„Cucumber Brass“ eröffnete das Konzert mit einer Reihe kurzweiliger Blechblaskompositionen des niederländischen Zeitgenossen Jacob de Haan. Groovig, wenn auch nicht immer intonationssicher musizierten Posaunisten, Trompeter und Tubisten unter der Leitung von Jörg Krause-Zimmermann, der bisweilen auch selber zur Trompete griff.

„Crescendo“ singt a cappella

„Rejoice!“ („Jubelt!“) hieß das erste, von beiden Ensembles gemeinsam interpretierte Werk des Konzertes. Zugleich war der Name des Stücks aus der Feder des US-Amerikaners Craig Courtney auch Motto des gesamten Konzertes. Trompeten jubilierten ganz im Stile barocker Vorbilder, während „Crescendo“ die im Werk enthaltenen geistlichen Textstellen aus dem Brief des Apostels Paulus an die Philipper feurig besang.

„Jubilate Deo universa terra“ heißt László Halmos 1945 entstandene Komposition, die „Crescendo“ anschließend a cappella vortrug. Die Sänger durchmaßen das teilweise in kontrapunktischer Technik komponierte Werk auch während der enthaltenen kniffligen Ritenuto-Stellen im Ganzen souverän, aber ebenfalls punktuell in exponierten Stellen nicht immer intonationssicher.

Spontaner Zwischenapplaus

Größer angelegt war hingegen Larry Shackleys „Rejoice, the Lord is King“. Hier dirigierte Regionalkantor Thomas Kleinhenz, zugleich auch „Crescendo“-Leiter, von seinem E-Piano aus den Chor sowie einige „Cucumber-Brass“-Mitglieder.

Der zweite Teil des Konzertes bestand aus Gospel- und Spiritualarrangements für Chor und/oder Bläserensemble. Unterhaltsam, wenn auch gar nicht im traditionellen Gospelstil, klang etwa Christian Sprengers Fassung des bekannten Spirituals „Comin’ to carry me home“. Dass dies dem Publikum gefiel, bewies der anschließende spontane Zwischenapplaus, bei dem schon manche Jubelstimme zu vernehmen war. Richtig (Piano-)rockig ging es im abschließenden „Rejoce!“ von Jeffery L. Adams zu, das auch gut von Billy Joel hätte stammen können. Großartig!

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