Pfadfinder gründen Verein
Endlich ein eigenes Heim

Lüdinghausen -

Um ihr Ziel, endlich ein eigenes Heim für ihre Jugendgruppen zu haben, zu realisieren, haben die Lüdinghauser Pfadfinder jetzt einen Verein gegründet. Erster Vorsitzender ist Amandus Petrausch.

Donnerstag, 11.10.2018, 19:00 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 11.10.2018, 19:00 Uhr
Grund zu feiern haben die Pfadfinder nach der erfolgreichen Gründung eines Vereins für ein eigenes Pfadfinderheim in Lüdinghausen. Vorsitzender ist Amandus Petrausch (r.).
Grund zu feiern haben die Pfadfinder nach der erfolgreichen Gründung eines Vereins für ein eigenes Pfadfinderheim in Lüdinghausen. Vorsitzender ist Amandus Petrausch (r.). Foto: DPSG

Einen großen Schritt in Richtung „eigenes Pfadfinderheim in Lüdinghausen“ sind jetzt die Pfadfinder gegangen. Im Pfarrheim St. Felizitas trafen sich aktive und ehemalige Pfadfinder sowie Förderer und Unterstützer zur Gründungsversammlung des Vereins „Jurtenburg DPSG Lüdinghausen“ und zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des Fördervereins.

Der Name ‚Jurtenburg‘ nimmt dabei den Projektnamen mit auf.

Amandus Petrausch

Der neu gegründete Verein wird sich um Bau, Instandhaltung und Finanzierung eines „Pfadiheims“ und von Außengeländen kümmern. „Der Name ‚Jurtenburg‘ nimmt dabei den Projektnamen mit auf und besteht aus der Kombination aus der ‚Jurte‘, dem pfadfindertypischen, schwarzen Zelt, mit dem die Pfadfinder in den Zeltlagern durch die Welt reisen und der ‚Burg‘, die für das feste, bleibende Zuhause steht, die zudem den Bogen zu Lüdinghausen als Burgenstadt schlägt“, wird der Vorsitzende Amandus Petrausch in einem Pressetext zitiert. In den Vorstand des neuen Vereins wurden neben Amandus Petrausch Tobias Petrausch , Markus Becker, Stephanie Radke und Alexander Thyroff gewählt.

Der Jurtenburg-Verein sei strukturell stark mit dem Pfadfinderstamm und dem pfadfindereigenen Förderverein verbunden, um so unkompliziert die gemeinsame Vision des Pfadfinderheims in Lüdinghausen zu verwirklichen, heißt es. Er soll nun als gemeinnützig anerkannt und als „e.V.“ eingetragen werden.

Es hat sich heute ein bisschen nach Grundsteinlegung angefühlt.

Tobias Petrausch

„Es hat sich heute ein bisschen nach Grundsteinlegung angefühlt,“ so der zweite Vorsitzende Tobias Petrausch, nach der Gründungsversammlung. Doch noch ist es nicht soweit. Das 70-jährige Bestehen der Lüdinghauser Pfadfinder im kommenden Jahr wäre ein geeigneter Zeitpunkt hierfür.

Die letzte Gründung eines Pfadfindervereins ist nun auch schon 19 Jahre her.

Gudrun Rosentreter

„Die letzte Gründung eines Pfadfindervereins ist nun auch schon 19 Jahre her“, erinnerte Gudrun Rosentreter, erste Vorsitzende des Fördervereins, zu Beginn der Versammlung. Dieser wurde nach dem Jubiläum der Pfadfinder im Jahr 1999 aus der taufe gehoben. Stammesvorsitzende Selina Mick macht die Situation der Pfadfinder deutlich: „Wir haben großen Zuwachs bei den Mitgliederzahlen, unsere Gruppen wachsen und gerade in der kalten Jahreszeit wird es etwa mit 40 Wölflingen schon eng. Da können wir ein eigenes Heim gut gebrauchen.“ 150 junge Pfadfinder, die an jedem Wochentag mindestens eine Gruppenstunde abhalten, freuen sich somit über die Gründung und die positive Entwicklung zum Pfadiheim.

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