Bibelnachmittag im St.-Antonius-Kloster
Wer soll zum Festmahl eingeladen werden?

Lüdinghausen -

„Kommt – alles ist bereit.“ Unter diesem Motto aus Lukas 14,17 steht der Weltgebetstag 2019, in dessen Rahmen die Katholische Frauengemeinschaft der kfd-Regionen Coesfeld, Dülmen, Lüdinghausen und Werne am 6. November (Dienstag) um 14 Uhr alle Interessierten zu einem Bibelnachmittag im St.-Antonius-Kloster einladen.

Mittwoch, 17.10.2018, 15:00 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 17.10.2018, 15:00 Uhr
Zugreifen erwünscht: Wer ein Fest plant, überlegt sich genau, wen er einlädt. Schließlich soll niemand vergessen werden. Aber wer zählt alles dazu? Um dieses Thema geht es beim nächsten Bibelnachmittag.
Zugreifen erwünscht: Wer ein Fest plant, überlegt sich genau, wen er einlädt. Schließlich soll niemand vergessen werden. Aber wer zählt alles dazu? Um dieses Thema geht es beim nächsten Bibelnachmittag. Foto: dpa

Zu einem ökumenischen Bibelnachmittag im Rahmen des Weltgebetstages lädt die Katholische Frauengemeinschaft der KFD-Regionen Coesfeld, Dülmen, Lüdinghausen und Werne am 6. November (Dienstag) um 14 Uhr alle Interessierten ins St.-Antonius-Kloster ein. Die Leitung haben Pastoralreferentin Dorothea Tappe und Renate Tenner von der Evangelischen Frauenhilfe.

Der Weltgebetstag 2019 kommt aus Slowenien und steht unter dem Motto aus Lukas 14,17: „Kommt – alles ist bereit.“ Dabei legen die slowenischen Frauen in ihrer Gottesdienstordnung folgenden Schwerpunkt: „Es sind alle eingeladen. Wer fehlt an unserem Tisch? Wen haben wir vergessen einzuladen?“ Besonders fragen sie sich, wer in ihrer Gesellschaft, in ihrer Gemeinschaft, in ihrem Kreis am mit Brot, Wein, Wasser und Salz gedeckten Tisch fehlt. Sie geben den Stimmen von Müttern und Großmüttern Raum, deren Geschichten die politische und ökonomische Situation Sloweniens während der kommunistisch-sozialistischen Zeit bis heute spiegeln.

Gleichnis

Zum Thema heißt es in der Ankündigung: „Jesus erzählt in seinem Gleichnis von einem Menschen, der zu einem großen Festmahl einlädt. Doch als alles vorbereitet ist, sagen die Gäste ab. Er wird zornig und schickt seinen Knecht los, um Menschen von der Straße einzuladen – die Armen, Verkrüppelten, Blinden und Lahmen. Er holt jetzt Männer und Frauen in sein Haus, die ihn im Gegenzug sicher nicht zu sich einladen können. Als immer noch Platz ist, schickt er den Knecht noch einmal los. Diesmal soll er die Menschen von den Landstraßen und von den Hecken und Zäunen, die Menschen vom Rand der Gesellschaft, in sein Haus holen. Heute wären es Bootsflüchtlinge, körperlich Entstellte, geistig Behinderte, Geschlagene und Missbrauchte. Obdachlose, Bettler aus den Fußgängerzonen und unter den Brücken. Kinder, deren Blick keinerlei Hoffnung mehr spiegelt.

Wer hat es nicht schon erlebt? Man macht sich Gedanken: Wer wird zum Fest eingeladen? Doch als die Einladung erfolgt ist, hat niemand Zeit zu kommen. Hätten wir den Mut, als Gastgeber so wie Jesus zu handeln? Und wenn die eigentlich geladenen Gäste in letzter Minute doch noch kommen? Wen sollen wir nach Hause schicken? Oder sagen wir wie Jesus: „Es ist für alle Platz da?“.

Zum Thema

Anmeldungen sind erforderlich im Büro des KFD-Diözesanverbandes (' 02 51 / 49 54 71 oder E-Mail an kfd@bistum-muenster.de).

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