Schwerbehindertenparkplätze
Keine schnelle Lösung

Zwei kleine Buchstaben im Schwerbehindertenausweis entscheiden darüber, ob ein gehandicapter Mensch auch auf einem Parkplatz für Schwerbehinderte parken darf. Dabei sind die Voraussetzungen für den notwendigen Vermerk vom Gesetzgeber so eng gesteckt, dass selbst Menschen mit großen gesundheitlichen Einschränkungen sie oft nicht erfüllen. Die Behörden vor Ort berufen sich auf diese gesetzlichen Vorgaben und verweisen ihrerseits auf die Politik. Und hier liegt – wie so oft – der Hund begraben. Denn es reicht eben nicht, in Sonntagsreden über den demografischen Wandel und dessen Folgen für die Gesellschaft zu dozieren. Praktische Lösungen sind stattdessen gefragt. Zum Beispiel indem die Zahl der Schwerbehindertenparkplätze deutlich erhöht würde. Das könnte von der lokalen Politik entschieden werden. Um allerdings den Kreis derer zu erweiteren, die diese Parkplätze dann auch nutzen dürften, müsste der Gesetzgeber in Berlin aktiv werden.

Samstag, 20.10.2018, 10:10 Uhr
Veröffentlicht: Samstag, 20.10.2018, 10:05 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Samstag, 20.10.2018, 10:10 Uhr

Sieht also nicht so aus, als könnten die vielen Betroffenen auf eine schnelle Lösung des Problems hoffen.

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