SPD-Ortsverein bestätigt Vorstand
„2020 wollen wir gewinnen“

Lüdinghausen -

Gute Parteiarbeit vor Ort bescheinigte Niko Gernitz den Sozialdemokraten bei seinem Resümee der vergangenen zwei Jahre. Zugleich beklagte der Ortsvereinsvorsitzende auf der Mitgliederversammlung am Dienstagabend im „Hotel zur Post“ das nicht gerade hilfreiche Agieren der Bundespartei in der großen Koalition. Aber: „Es liegt nicht allein an der Groko oder am Parteivorstand. Die Wahrheit liegt wohl in der Mitte“, sagte Gernitz. Zugleich erinnerte er an „Eintrittsrekorde“ im vergangenen Jahr vor der Bundestagswahl – der „Schulz-Effekt“ habe gezogen. Allerdings habe dies im Ergebnis wenig gebracht, „menschlich aber sehr viel“. Jetzt gelte es in die Zukunft zu blicken.

Donnerstag, 08.11.2018, 12:00 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 08.11.2018, 12:00 Uhr
Der Vorstand des SPD-Ortsvereins um den im Amt bestätigten Vorsitzenden Niko Gernitz (6.v.l.) ließ bei der Mitgliederversammlung nicht nur die lokale Politik Revue passieren, sondern beschäftigte sich auch mit der Situation der Groko in Berlin.
Der Vorstand des SPD-Ortsvereins um den im Amt bestätigten Vorsitzenden Niko Gernitz (6.v.l.) ließ bei der Mitgliederversammlung nicht nur die lokale Politik Revue passieren, sondern beschäftigte sich auch mit der Situation der Groko in Berlin. Foto: Peter Werth

Ziele hoch gesteckt

Dafür wurden an diesem Abend die Weichen gestellt. Der Vorstand mit Gernitz sowie seinen beiden Stellvertreterinnen Kathrin Vierhaus und Natalie Geist wurde bestätigt. Und die Ziele für die Kommunalwahl werden hoch gesteckt: „2020 wollen wir gewinnen“, erklärte Gernitz selbstbewusst. Aus dem Rat berichtete Fraktionssprecher Michael Spiekermann-Blankertz. Als ein wichtiges Thema bezeichnete er die Barrierefreiheit in der Stadt. Da werde die SPD weiter die „Finger in die Wunde legen“. Drängend sei zudem die Personalnot im Rathaus. Da sei jahrelang etwas verschlafen worden. Und in Sachen sozialer Wohnungsbau pochen die Sozialdemokraten vehement darauf, dass in künftigen Neubaugebieten eine festgesetzte Fläche für derartige Bauvorhaben reserviert wird.

Stadt steht im Wort

Das am Ostwall anvisierte Parkhaus beschäftigt die heimische ebenfalls SPD. Eine einheitliche Meinung dazu gibt es nicht. Schön sei der Platz auch heute nicht, formulierte Spiekermann-Blankertz. Zudem stehe die Stadt beim Investor des Marien-Campus und dem Krankenhaus im Wort, ausreichend Parkraum zu schaffen.

Zum Thema

Der weitere Vorstand: Dieter Weniger (Kassierer), Christian Ehring (stellvertretender Kassierer), Lukas Gernitz (Schriftführer), Josephine Kleyboldt (stellvertretende Schriftführerin), Dagmar Stallmann (Bildungsbeauftragte), Beisitzer Michael Spiekermann-Blankertz, Kors Barendegt und Merlin Moennich sowie die Revisoren Jerome Biehle, Dirk Havermeier, Karl-Heinz Kocar und Carsten Rabenschlag.

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