Podiumsdiskussion mit Fraktionssprechern
Initiativkreis will Parkhaus am Ostwall verhindern

Lüdinghausen -

Gegen die Pläne, am Ostwall ein Parkhaus zu bauen, regt sich Widerstand. Ein Initiativkreis „Kein Parkhaus am Ostwall“ veranstaltet am Donnerstag (15. November) eine Podiumsdiskussion im Pfarrheim St. Felizitas.

Freitag, 09.11.2018, 06:00 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 09.11.2018, 06:00 Uhr
Der Initiativkreis hält die Fläche zwischen Ostwall und Wallgasse als Standort für ein Parkhaus für völlig ungeeignet.
Der Initiativkreis hält die Fläche zwischen Ostwall und Wallgasse als Standort für ein Parkhaus für völlig ungeeignet. Foto: Anne Eckrodt

Werner Möllerfeld hält den geplanten Parkhaus-Standort am Ostwall für falsch. Und er steht mit dieser Meinung nicht alleine da: Zusammen mit rund zehn Mitstreitern hat er den Initiativkreis „Kein Parkhaus am Ostwall“ ins Leben gerufen. „Der Bereich dort ist Schulweg und auch Zuweg für einen Kindergarten. Würde dort ein Parkhaus gebaut, nähme der ohnehin schon nicht gerade geringe Verkehr noch weiter zu“, begründet Möllerfeld im Gespräch mit den WN die ablehnende Haltung des Initiativkreises gegenüber dem Standort. Zudem würde die historische Altstadt durch ein solches Gebäude an der Stelle total verändert, so Möllerfeld weiter. „Dabei kommen die Besucher doch gerade wegen der schnuckeligen Altstadt nach Lüdinghausen.“

Würde dort ein Parkhaus gebaut, nähme der ohnehin schon nicht gerade geringe Verkehr noch weiter zu.

Werner Möllerfeld

Um die Bevölkerung für das Thema zu sensibilisieren und die Standpunkte der Kommunalpolitiker dazu abzuklopfen, veranstaltet der Initiativkreis am Donnerstag (15. November) eine öffentliche Podiumsdiskussion im Pfarrheim St. Felizitas, und zwar um 19.30 Uhr. „Wir haben dazu bewusst keine Vertreter der Verwaltung eingeladen, sondern die Sprecher der im Rat vertretenen Fraktionen. Denn die Entscheidung über das Parkhaus fällt der Rat“, betont Möllerfeld. Neben den Politikern sei nur noch der ADFC Lüdinghausen eingeladen, auf dem Podium mitzudiskutieren. Dabei soll es neben Informationen zum Stand des Planungsverfahrens sowie möglichen Alternativstandorten auch um ein Verkehrswege- und ein Stadtentwicklungskonzept gehen, kündigt der Initiativkreis an.

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