SPD-Antrag zur Rampe an der Burg Lüdinghausen
Fachausschuss soll’s richten

Lüdinghausen -

Die Rampe an der Burg Lüdinghausen ist für viele Rollstuhlfahrer zu steil. Die SPD hatte beantragt, das Thema in der Ratssitzung am Donnerstagabend zu beraten. Der Antrag wurde jedoch abgelehnt und das Thema in den Bauausschuss verwiesen.

Samstag, 10.11.2018, 13:00 Uhr
Veröffentlicht: Samstag, 10.11.2018, 13:00 Uhr
Ist für viele Rollstuhlfahrer zu steil: die Rampe zum Eingang der Burg Lüdinghausen.
Ist für viele Rollstuhlfahrer zu steil: die Rampe zum Eingang der Burg Lüdinghausen. Foto: Anne Eckrodt

Der Bauausschuss wird sich in seiner nächsten Sitzung am 11. Dezember (Dienstag) mit der Rampe im Innenhof der Burg Lüdinghausen befassen. Das hat der Rat am Donnerstagabend einstimmig entschieden. Die SPD hatte ursprünglich beantragt, das Thema bereits am Donnerstag im Rat zu behandeln, allerdings war die Frist für die erforderliche Erweiterung der Tagesordnung nicht eingehalten worden ( WN berichteten).

Im Zuge der Berichterstattung über die barriereärmere Umgestaltung der Straße Amthaus hatte sich ein Rollstuhlfahrer bei der SPD gemeldet und darauf hingewiesen, dass die Rampe zur Eingangstür der Burg zu steil sei. In den Umgestaltungsplänen ist bislang nicht vorgesehen, daran etwas zu ändern, auch aus Denkmalschutzgründen.

Dann muss sichergestellt sein, dass uns dort die Fachleute Rede und Antwort stehen.

Michael Spiekermann-Blankertz (SPD)

„Uns ist es ein echtes Anliegen, dass nicht nur der Denkmalschutz zum Zuge kommt, sondern dass auch Menschen mit Behinderungen, die ein Recht auf Teilhabe an den Veranstaltungen in der Burg haben, zu ihrem Recht kommen“, erläuterte der Fraktionsvorsitzende der Sozialdemokraten, Michael Spiekermann-Blankertz. Im Hinblick auf den Verwaltungsvorschlag, den SPD-Antrag nicht im Rat, sondern im Fachausschuss zu beraten, fügte er hinzu: „Dann muss sichergestellt sein, dass uns dort die Fachleute Rede und Antwort stehen.“

Bürgermeister Richard Borgmann sagte zu, dass zu der Sitzung ein Vertreter des Planungsbüros Gnegel eingeladen werde. Gleichzeitig warnte er jedoch: „Das Thema ist nicht so einfach, wie es sich manche vielleicht vorstellen.“ Entwarnung gab der Bürgermeister im Hinblick auf eine mögliche Gefährdung von Fördergeldern. Der Antrag sei zwar bereits gestellt, könne aber jederzeit zurückgezogen und abgeändert werden, betonte der Verwaltungschef.

 

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