Zusatzangebot für Familien soll bleiben
Die Restmülltonne wird teurer

Lüdinghausen -

Die Abfallentsorgung in der Steverstadt wird teurer: 2019 steigen die Gebühren für die Restmülltonne. Der Haupt- und Finanzausschuss hat in seiner Sitzung am Dienstagabend einstimmig eine entsprechende Empfehlung an den Rat getroffen.

Donnerstag, 06.12.2018, 06:00 Uhr
Im nächsten Jahr steigenden die Müllgebühren in Lüdinghausen (Symbolbild).
Im nächsten Jahr steigenden die Müllgebühren in Lüdinghausen (Symbolbild). Foto: dpa

Im kommenden Jahr werden die Lüdinghauser für die Abfallentsorgung stärker zur Kasse gebeten. Der Haupt- und Finanzausschuss hat sich am Dienstagabend einstimmig für eine entsprechende Änderung der Gebührensatzung ausgesprochen. Demnach steigt die Gebühr für die 80-Liter-Restmülltonne 2019 um 13 Euro auf 143 Euro. Für das 120-Liter-Gefäß werden künftig 205 Euro und damit 21 Euro mehr als bislang fällig. Und die 240-Liter-Tonne schlägt mit 388 Euro zu Buche, das bedeutet eine Erhöhung um 39 Euro.

Ellen Trudwig, Leiterin des Fachbereichs Planen und Bauen, erläuterte im Ausschuss die Gründe für den Gebührenanstieg. Die Stadt Lüdinghausen hat die Entsorgung gemeinsam mit den anderen Kommunen des Südkreises neu ausgeschrieben. „Die für die Gebührenkalkulation ansatzfähigen Kosten sind um rund 200 000 Euro gestiegen“, machte Trudwig deutlich. Neben höheren Transportkosten schlagen sich unter anderem auch die vom Kreis Coesfeld angehobenen Grundgebühren für die Restmülltonnen sowie die Entsorgungskosten nieder.

Die zusätzlichen Restmüllgefäße, die sogenannten Familientonnen, würden – sofern sie nicht durch den städtischen Haushalt subventioniert werden – im nächsten Jahr mit 64 Euro (80 Liter), 80 Euro (120 Liter) beziehungsweise 146 Euro (240 Liter) zu Buche schlagen. Wird die Familientonne – wie bisher – auch 2019 durch den städtischen Haushalt sprich durch Steuergelder subventioniert werden, würden für die Gefäße Gebühren von 24, 36 beziehungsweise 69 Euro fällig. Die endgültige Entscheidung über die Abfallgebührensatzung trifft der Rat in seiner Sitzung am 18. Dezember.

Etwas teurer wird es auch bei der Straßenreinigung. In der Innenstadt sind 2019 pro Veranlagungsmeter 13,17 Euro und damit 28 Cent mehr fällig als bisher. Im sonstigen Stadtgebiet sind es zwei Cent mehr und damit 91 Cent pro Veranlagungsmeter. Der Grund dafür sind gestiegene Kosten bei der Beauftragung der Fremdfirmen, die die Arbeiten durchführen. Dagegen sinken die Gebühren für den Winterdienst um elf Cent auf 22 Cent je Veranlagungsmeter.

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