Projekt „Balu und Du“ am Anton
„Große Freundin“ gesucht

Lüdinghausen -

Vier Pädagikschülerinnen des St.-Antonius-Gymnasiums sind betreuen im Rahmen des Projekts „Balu und Du“ je ein Grundschulkind. Einmal in der Woche nehmen diese Balu genannten Begleiterinnen sich ein bis drei Stunden zeit für ihre kleinen Moglis.

Donnerstag, 13.12.2018, 11:00 Uhr
Diese vier Balus – , (vorne v.l.) Lilli Arns, Anna Schulze zur Wiesche, Thea Schmoll und Anna Nieländer – betreuen die Moglis, die Grundschulkinder. Begleitet wird das Projekt von den Schulsozialarbeitern Nina Schwerdtfeger (2.v.l.) und André Bollmer (hinten 2.v.r.) sowie Pädagogiklehrer Dennis Peters (hinten 2.v.l.). Schulleiterin Elisabeth Hüttenschmidt (hinten l.) begrüßt das Engagement der Anton-Schülerinnen. Andreas Geiping (hinten r.) von der Sparkasse Westmünsterland unterstützt das Projekt finanziell.
Diese vier Balus – , (vorne v.l.) Lilli Arns, Anna Schulze zur Wiesche, Thea Schmoll und Anna Nieländer – betreuen die Moglis, die Grundschulkinder. Begleitet wird das Projekt von den Schulsozialarbeitern Nina Schwerdtfeger (2.v.l.) und André Bollmer (hinten 2.v.r.) sowie Pädagogiklehrer Dennis Peters (hinten 2.v.l.). Schulleiterin Elisabeth Hüttenschmidt (hinten l.) begrüßt das Engagement der Anton-Schülerinnen. Andreas Geiping (hinten r.) von der Sparkasse Westmünsterland unterstützt das Projekt finanziell. Foto: wer

Welches Grundschulkind hätte nicht gerne eine große Freundin oder einen großen Freund, mir der oder dem er mal reden könnte, der zuhört oder auch einfach etwas unternimmt. Das bundesweite Projekt „Balu und Du“ eröffnet Zweit- bis Viertklässlern diese Chance. Seit September sind Lilli Arns , Anna Schulze zur Wiesche, Thea Schmoll und Anna Nieländer, Elftklässlerinnen des St.-Antonius-Gymnasiums, – angelehnt an die Geschichte des Dschungelbuchs – als sogenannte Balus im Einsatz, um Grundschulkinder – die Moglis – zu begleiten.

Wir gehen in die Stadtbücherei, spielen mit ihnen oder basteln.

Lilli Arns

In einer 1:1-Betreuung unternehmen sie einmal wöchentlich etwas mit den ihnen anvertrauten Kindern. „Wir gehen in die Stadtbücherei, spielen mit ihnen oder basteln“, beschreibt Lilli Arns mögliche Aktivitäten. Die Idee, sich an dem Programm zu beteiligen, hatten die Schulsozialarbeiter Nina Schwerdtfeger und André Bollmer, die sowohl die Ostwall- als auch die Marienschule mit ins Boot geholt haben. In den Genuss dieser „großen Freundinnen“ kommen Kinder, die „in sozial oder wirtschaftlich herausfordernden Lebensumständen aufwachsen“, beschreibt Schwerdtfeger eines der Kriterien. Diese Kinder nehmen in Absprache mit ihren jeweiligen Erziehungsberechtigten an dem Projekt teil.

Bei dem Projekt erleben die Schülerinnen die Praxis. Ich war gleich begeistert von der Idee.

Dennis Peters

Die Balus führen ein Online-Tagebuch über ihre Unternehmungen mit den Grundschulkindern. Zudem tauschen sie sich regelmäßig mit den Schulsozialarbeitern und ihrem Fachlehrer aus. Für die Aktivitäten erhalten sie ein Taschengeld, um Ausgaben etwa für einen Kinobesuch zu stemmen.

„Pädagogik ist sehr viel Theorie. Bei dem Projekt erleben die Schülerinnen die Praxis. Ich war gleich begeistert von der Idee“, sagt dazu Fachlehrer Dennis Peters. Dem kann Schulleiterin Elisabeth Hüttenschmidt nur zustimmen: „Ich habe spontan gesagt: Da müssen wir mitmachen.“ Gefördert wird das zunächst auf ein Jahr angelegte Projekt von der Sparkasse Westmünsterland.

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