Quempas-Singen im St.-Antonius-Kloster
Viele Stimmen vereint

Lüdinghausen -

Das Quempas-Singen lebt vom sich abwechselnden Gesang kleiner und größerer Gruppen von Sängerinnen und Sängern. So waren es auch am Samstag.

Sonntag, 16.12.2018, 20:00 Uhr aktualisiert: 17.12.2018, 15:30 Uhr
Die verschiedenen Chöre und Gesangsgruppen gaben mit ihrem stimmlichen Beitrag dem Quempas-Singen die typische Atmosphäre.
Die verschiedenen Chöre und Gesangsgruppen gaben mit ihrem stimmlichen Beitrag dem Quempas-Singen die typische Atmosphäre. Foto: awf

Das Quempas-Singen im St.-Antonius-Kloster mit dem Chor „parlar cantando“ und dem Evangelischen Kirchenchor ist in den vergangenen zehn Jahren für viele Lüdinghauser ein fester Bestandteil der Adventszeit geworden. Dementsprechend groß war auch am Samstag das Interesse und die Kapelle war schnell bis auf den letzten Platz belegt.

Das Quempas-Singen lebt vom sich abwechselnden Gesang kleiner und größerer Gruppen von Sängerinnen und Sängern. So waren am Samstag neben „parlar cantando“ unter der Leitung von Volker Freibott und Andrea Sauer sowie dem Kirchenchor unter der Leitung von Petra König-Gurian ebenfalls zwei Quartette sowie die Solistin Claudia Velken-Bradt (Sopran) zu hören. Auch das Publikum stimmte bei Liedern wie „Tochter Zion“ mit ein.

Den Anfang machten Petra König-Gurian, Beate Pieper, Andrea Sauer und Martina Große Feldhaus, die zusammen das Quartett „WIRvier“ bilden und mit einem „Alleluia“ aus dem Kirchengewölbe zu hören waren. In Gedenken an den verstorbenen Pianisten und Organisten Hans-Peter Siedhoff zogen die Chöre ohne Gesang in die Kapelle ein. Nicht fehlen durfte am Samstag die Zusammenstellung der beiden Lieder „Den die Hirten lobet sehre – Heut sein die lieben Engelein“, deren lateinischer Text dem Quempas-Singen seinen Namen gibt.

Englische Weihnachtslieder präsentierte das Quartett „Four Necks“, das sich aus Claudia Velken-Bradt, Heike Zucker-Reimann, Bodo Müller und Jo Zucker-Reimann zusammensetzt.

Sylke Riegel (Blockflöte), Birgit Brief (Klavier), Ferdinand Riegel (Violine) und Gabi Augustin (Klavier) und ergänzten das Quempas-Singen mit ihren Instrumenten. Claudia Wulf rezitierte gekonnt Texte zur Adventszeit, die unter anderem aus der Feder der Dichterin Mascha Kaléko stammten.

Mit dem stimmungsvollen Kanon „Mache dich auf und werde licht“ beendeten Chöre und Gemeinde gemeinsam das Programm. Die Spenden der Besucher kommen dem Frauen- und Kinderschutzhaus in Dülmen zugute.

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