Interessengemeinschaft Struck unterstützt Kinderpalliativzentrum
Spende bleibt in der Region

Lüdinghausen -

Jahrelang hat die Interessengemeinschaft Struck den Erlös ihrer Verkaufsaktion während des Weihnachtsmarktes der Hobbykünstler an die Deutsche Krebshilfe gespendet. Diesmal, so hat die IG entschieden, sollte das Geld in der Region bleiben.

Freitag, 21.12.2018, 12:00 Uhr
Übergaben die Spende für das Kinderpalliativzentrum an Nicole Sasse: Rudi Müller (v.l.), Bernhard Naber und Karl Mai.
Übergaben die Spende für das Kinderpalliativzentrum an Nicole Sasse: Rudi Müller (v.l.), Bernhard Naber und Karl Mai. Foto: privat

Während des Weihnachtsmarktes der Hobbykünstler am ersten Advent hat die Interessengemeinschaft Struck im Hof der Burg Lüdinghausen wieder Würstchen und Glühwein zu Gunsten einer sozialen Einrichtung verkauft. Nachdem seit circa einem Jahrzehnt der Erlös an die Deutsche Krebshilfe (insgesamt rund 12 000 Euro) überwiesen wurde, hat sich die IG vor einem Jahr entschieden, eine soziale Einrichtung aus dem näheren Umkreis zu berücksichtigen.

Die Kinderpalliativstation in Datteln sei nach Besichtigung und intensivem Gespräch als „förderungswürdig“ befunden und auserkoren worden, schreibt die IG Struck in einer Pressemitteilung. So übergaben jetzt drei Mitglieder der „Struck-Rentnerband“, die auch die Organisation und Durchführung der Aktion in der Burg übernommen hat, den Reinerlös dieser Veranstaltung in Höhe von 800 Euro an Nicole Sasse, Geschäftsstellenleiterin des Freundeskreises Kinderpalliativzentrum Datteln.

Unterstützung für erkrankte Kinder und deren Familien

Dabei überzeugte sich das Trio erneut davon, eine gute Wahl getroffen zu haben. Das Kinderpalliativzentrum steht lebensbedrohlich erkrankten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit umfassenden Versorgungsangeboten zur Seite. Auch die Eltern und Geschwister werden in der Einrichtung mit aufgenommen und ebenso wie das erkrankte Kind durch ein psychosoziales Team betreut. Diese begleitenden Angebote als auch Teile der medizinisch-pflegerischen Versorgung werden nicht von den Krankenkassen getragen und daher aus Spenden finanziert.

„Es ist beeindruckend zu erfahren, mit welcher Hingabe die kleinen Patienten individuell betreut werden. Auch die Angehörigen werden in diese Fürsorge einbezogen und haben die Möglichkeit, sogar dort zu übernachten, um nah bei ihren Kindern zu sein“, schreibt die IG in einem Pressetext. So seien die „Geldboten“ mit einem guten Gefühl nach Hause gefahren und hätten viel zu berichten gehabt.

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