Trauer um Engelbert Wippermann
Ein Mann des Motorsports

Lüdinghausen -

Der Motorsport lag ihm am Herzen, insbesondere der AMSC Lüdinghausen. Dort ist die Trauer um den jetzt im Alter von 86 Jahren verstorbenen Engelbert Wippermann groß. Auch die Gemeinschaft Mühlenpaot verliert mit ihm ein „Urgestein“ im besten Sinne.

Freitag, 21.12.2018, 19:00 Uhr
Engelbert Wippermann (r.) starb jetzt im Alter von 86 Jahren.
Engelbert Wippermann (r.) starb jetzt im Alter von 86 Jahren. Foto: mib

Engelbert Wippermann , langjähriger Vorsitzender und Ehrenvorsitzender des Auto- und Motorsportclubs AMSC Lüdinghausen sowie Ehrenoberst der Gemeinschaft Mühlenpaot, ist in der Nacht zum Donnerstag nach langer Krankheit im Alter von 86 Jahren verstorben. Sein Name ist mit vielen Funktionen in Vereinen der Stadt eng verbunden. Für sein Engagement zeichnete ihn die Stadt 2014 mit dem Ehrenamtspreis aus.

Der Bahnsport in ganz Deutschland und der AMSC haben Engelbert Wippermann, einem Mann des Motorsports, viel zu verdanken.

Karsten Jakobs

Wippermann war unter anderem 1948 Mitbegründer der Pfadfinderschaft in Lüdinghausen. Als er sich 1955 sein erstes Motorrad mit Seitenwagen kaufte, war das sein Einstieg in den Motorsport und den AMSC. Nach seiner kurzen aktiven Motorsportlaufbahn lag ihm die Organisation von Motorsportveranstaltungen am Herzen. Zahlreiche Funktionen als Rennleiter, Schiedsrichter und Sportkommissar folgten. Im Deutschen Motorsportbund DMSB bekleidete er viele Jahre den Vorsitz der Arbeitsgruppe Sand- und Grasbahn. Den AMSC führte er von 1967 bis 2004. Bei vielen Motorsportclubs wurde Wippermann Ehrenmitglied. Er war auf fast allen Bahnen im In- und Ausland immer ein gern gesehener Gast. Seinem Rennen am Himmelfahrtstag auf dem Westfalenring stattete er, trotz seiner Krankheit, immer einen Besuch ab.

Sein zweites Steckenpferd war die Gemeinschaft Mühlenpaot, bei der 1955 seine Karriere als Fahnenschläger bei den Kinderschützenfesten begann. 1959 übernahm er das Amt des Hauptmanns, wurde 1961 Major und von 1975 bis 1994 Oberst. Die Krönung war 1994 die Erringung der Königswürde bei dem Schützenfest der Gemeinschaft. Nach der Regentschaft mit seiner Schwägerin Christel Wippermann ernannte ihn die Gemeinschaft zum Ehrenoberst. Bei der Planung und dem Bau des historischen Stadttors am Kreisel an der Ascheberger Straße war er maßgeblich beteiligt.

„Der Bahnsport in ganz Deutschland und der AMSC haben Engelbert Wippermann, einem Mann des Motorsports, viel zu verdanken“, sagte Karsten Jakobs , amtierender Vorsitzender des AMSC.

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