DRK-Vorstand besucht Rettungswache
Zahl der Einsätze steigt erheblich

Lüdinghausen -

Es hat Tradition, dass Präsidium und Vorstand des DRK-Kreisverbandes zu Weihnachten die Rettungswache in Lüdinghausen besuchen. Das Lob für das große Engagement sowohl der Hauptamtlichen als auch der ehrenamtlichen Kräfte war diesmal angesichts der vielen Einsätze ganz besonders gerechtfertigt.

Dienstag, 25.12.2018, 18:00 Uhr aktualisiert: 25.12.2018, 20:00 Uhr
Die Abordnung des DRK-Kreisverbandes lobte das Engagement der Rettungskräfte der Lüdinghauser Wache: Vorstand Christoph Schlütermann (r.), Präsident Konrad Püning (2.v.r.) und Rettungsdienstleiter Michael Hofmann (5.v.l.).
Die Abordnung des DRK-Kreisverbandes lobte das Engagement der Rettungskräfte der Lüdinghauser Wache: Vorstand Christoph Schlütermann (r.), Präsident Konrad Püning (2.v.r.) und Rettungsdienstleiter Michael Hofmann (5.v.l.). Foto: Arno Wolf Fischer

Auf ihrer traditionellen „Dankeschön-Tour“ vor den Festtagen machten DRK-Kreisverbandspräsident Konrad Püning, Vorstand Christoph Schlütermann und Rettungsdienstleiter Michael Hofmann am Sonntagvormittag in der Rettungswache in Lüdinghausen Station. „Wir möchten uns damit bei denjenigen bedanken, die 365 Tage im Jahr ihre Zeit zur Verfügung stellen und die auch dann, wenn andere daheim mit ihren Familien feiern, im Einsatz sind“, betonte Püning.

„Die Zahl der Einsätze ist in diesem Jahr erheblich gestiegen“, fasste Schlütermann die vergangenen zwölf Monate zusammen. Rund 3200 Mal rückte der Rettungswagen (RTW) aus. Der Notarztwagen war mehr als 2100 Mal im Einsatz, der Krankentransportwagen (KTW) absolvierte 1600 Fahrten. „Wir sind immerhin für rund 47 000 Menschen auf einem Gebiet von 245 Quadratkilometern zuständig“, hob Schlütermann hervor. Im Rahmen der sogenannten Spitzenabdeckung helfen die ehrenamtlichen Kräfte dabei, entstehende Lücken zu schließen. Das war auch in der Nacht von Samstag auf Sonntag der Fall, doch Lüdinghausen ist laut Püning gut aufgestellt: „Wir haben ein sehr starkes Ehrenamt.“

Wir sind guter Dinge, aber die Uhr läuft.

Michael Hofmann

Für große Veränderungen in den Rettungswachen sorgt das neue Berufsbild des Notfallsanitäters. Dafür ist eine dreijährige Ausbildung erforderlich. Künftig muss in jedem RTW ein Notfallsanitäter als Verantwortlicher mitfahren. Doch auch hier liegt der Kreis Coesfeld schon gut im Rennen. „Wir sind guter Dinge, aber die Uhr läuft. Die Nachqualifikationen für Mitarbeiter sind noch bis Ende 2020 möglich“, erläuterte Rettungsdienstleiter Michael Hofmann. Einer der neuen Notfallsanitäter ist Phillip Fromme, der direkt mit der neuen Ausbildung beim Roten Kreuz eingestiegen ist. „Das wird in der Zukunft wohl der Regelfall sein“, prognostizierte Püning.

Im Zuge des neuen Rettungsbedarfsplans wächst das Personal der Lüdinghauser Wache. Das entstehende Platzproblem wird aktuell mittels Containern provisorisch gelöst (WN berichteten). „Wir hoffen zeitnah auf die notwendige Erweiterung der Wache“, betonte Püning. „Die Auszubildenden brauchen Spinde, und allein für einen neuen RTW benötigen wir zehn Mitarbeiter“, ergänzte Schlütermann. Trotz der Platzprobleme ist für ihn insgesamt klar: „Wir stehen sehr gut da.“

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