Silvesterbilanz von Feuerwehr, DRK und Polizei
Randalierer ruhig gestellt

Lüdinghausen -

Einen recht ruhigen Jahreswechsel vermelden Feuerwehr und DRK-Rettungsdienst in der Lüdinghausen. Die Polizei musste sieben Mal ausrücken..

Mittwoch, 02.01.2019, 06:00 Uhr
Günter WeideMichael Hofmann
Günter WeideMichael Hofmann Foto: wer

Auf einen sehr ruhigen Jahreswechsel blickt die Lüdinghauser Freiwillige Feuerwehr zurück. „Wir hatten nicht einen Einsatz“, berichtete Wehrführer Günter Weide am Neujahrstag. „Es war so ruhig wie seit Jahren nicht“, resümierte er. Die Bereitschaft von neun Wehrleuten in der Wache musste nicht ausrücken. Im vergangenen Jahr war es noch zu vier Einsätzen gekommen.

Eine gänzlich andere Nacht hatte die Polizei vor Ort zu vermelden. Sieben Mal mussten die Beamten sich auf den Weg zu ihren Einsatzorten in der Steverstadt machen, erklärte Rolf Werenbeck-Ueding , der Pressesprecher der Kreispolizei Coesfeld. Dabei galt es, einen Randalierer zur Räson zu bringen und bei einer Körperverletzung einzuschreiten. Zudem wurden drei alkoholisierte Autofahrer aus dem Verkehr gezogen, und ein Wildunfall ereignete sich. Kreisweit, erklärte Werenbeck-Ueding, war die Polizei sogar 66 Mal im Einsatz.

Es war so ruhig wie seit Jahren nicht.

Günter Weide

Deutlich ruhiger als im vergangenen Jahr verlief die Silvesternacht auch für den Rettungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes, teilte Michael Hofmann mit. Der Leiter des DRK-Rettungsdienstes im Kreis berichtete von zehn Einsätzen der Rettungskräfte in Lüdinghausen. Im Vorjahr waren es noch 24 gewesen. „Der Notarzt musste sogar nur einmal raus“, sagte Hofmann. Höhepunkt war die Zeit um Mitternacht. Meist habe erhöhter Alkoholkonsum zu Stürzen geführt. Eine leichte Verletzung durch einen Böller verzeichnete die Statistik zudem. Dennoch hatte das DRK vorgesorgt. „Auf unsere ehrenamtlichen Kräfte ist Verlass“, lobte Hofmann. Die hatten sich mit vier zusätzlichen Fahrzeugen im DRK-Heim konzentriert. Für sie war es aber insgesamt „ein entspannter Abend“, so Hofmann.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6291385?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F163%2F
Trotz Querschnittslähmung: Die ersten Schritte nach 15 Jahren
Es ist nicht einfach, aber es geht – oder vielmehr: Er geht. Dennis Sonne ist durch einen Unfall vor 15 Jahren komplett querschnittsgelähmt und sitzt im Rollstuhl. Jetzt kann der 35-Jährige am Rollator ein paar Schritte machen, dank eines Elektrostimulators.
Nachrichten-Ticker