Neujahrsempfang der Kolpingsfamilie Lüdinghausen
Dienst an der Gesellschaft bildet das Leitmotiv

lüdinghausen -

Kaum hat das neue Jahr begonnen, schmiedet die Kolpingsfamilie Lüdinghausen Pläne für die nächsten Monate. Der Vorsitzende Friedhelm Theveßen nutzte den Neujahrsempfang am Sonntag allerdings nicht nur für einen Ausblick.

Montag, 07.01.2019, 06:00 Uhr aktualisiert: 09.01.2019, 14:21 Uhr
Ein „Prosit“ auf das Engagement: Der Kolping-Vorsitzende Friedhelm Theveßen (r.) hob die vielfältige ehrenamtliche Arbeit der Mitglieder im vergangenen Jahr hervor.
Ein „Prosit“ auf das Engagement: Der Kolping-Vorsitzende Friedhelm Theveßen (r.) hob die vielfältige ehrenamtliche Arbeit der Mitglieder im vergangenen Jahr hervor. Foto: Laurids Leibold

Mit einem umfangreichen Programm für 2019 wartete die Kolpingsfamilie Lüdinghausen bei ihrem Neujahrsempfang am Sonntag auf. Dazu begrüßte der Vorsitzende Friedhelm Theveßen rund 50 Mitglieder im Hakehaus. In seiner Rede ging er auf das Leben von Adolph Kolping ein. „Er war ein strebsamer Mann“, berichtete Theveßen. Kolping, der bereits mit zwölf Jahren ins Berufsleben eingestiegen sei, habe bald erkannt, dass er Priester werden wollte. Doch mit der Zeit habe es ihm an einer Gemeinschaft gefehlt. „Er gründete den Gesellenverein, der jungen Menschen eine Heimat gab“, so Theveßen. Denn für Kolping habe nicht nur der Dienst an Gott, sondern auch der Dienst an der Gesellschaft im Mittelpunkt seines Handelns gestanden, machte der Vorsitzende der Kolpingsfamilie deutlich.

Das nahm Theveßen zum Anlass, in seinem Jahresrückblick vor allem auf das einzugehen, was die Kolpingsfamilie für die Gesellschaft getan hat. Angefangen von der Altkleidersammlung über die Maiandacht mit den Bewohnern des Caritas-Wohnheims bis hin zur Verpflegung der Teilnehmer des Münsterlandlaufs stellten sich die Mitglieder vielfach in den Dienst der guten Sache. „Ich finde es toll, dass wir so eine gute Gemeinschaft sind“, lobte Theveßen abschließend die Mitglieder und stieß mit ihnen auf das neue Jahr an.

Die stellvertretende Vorsitzende Susanne Lenfers gab anschließend einen Ausblick auf das Programm für 2019. Als nächste Termine stehen die gemeinsame Winterwanderung mit der Kolpingsfamilie Seppenrade am 19. Januar (Samstag) sowie die Altkleidersammlung am 2. Februar (Samstag) an. Des Weiteren sammelt die Kolpingsfamilie Blockflöten für den Verein „Hilfe für Senegal“ sowie in Kooperation mit „Missio“ alte Mobiltelefone, die für den guten Zweck recycelt werden. Außerdem berichtete die zweite Vorsitzende von der Gründung der neuen Gruppe „KolpingER“ für Erwachsene. „Wir freuen uns auf eine tolle Beteiligung“, betonte Lenfers abschließend, bevor es in den geselligen Teil der Veranstaltung überging.

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