Stadtvertreter informieren sich bei Orthopädie-Schuhmachermeister Ralph Böhm
Zu Besuch in der „Gangwerkstatt“

Lüdinghausen -

Ob orthopädische Maßschuhe, maßgefertigte Einlagen, Orthesen oder Prothesen – in der „Gangwerkstatt“ von Orthopädie-Schuhmachermeister Ralph Böhm kann beinahe jedem geholfen werden. Davon überzeugten sich jetzt auch Bürgermeister Richard Borgmann, Beigeordneter Matthias Kortendieck und Wirtschaftsförderer Stefan Geyer bei einem Betriebsbesuch.

Donnerstag, 10.01.2019, 20:00 Uhr
Dem Schuhwerk auf der Spur: (v.l.): Wirtschaftsförderer Stefan Geyer, Bürgermeister Richard Borgmann, Inhaber Ralph Böhm, Beigeordneter Matthias Kortendieck, Ute Böhm, Karin Kesting und Orthopädietechniker Jens Kruse
Dem Schuhwerk auf der Spur: (v.l.): Wirtschaftsförderer Stefan Geyer, Bürgermeister Richard Borgmann, Inhaber Ralph Böhm, Beigeordneter Matthias Kortendieck, Ute Böhm, Karin Kesting und Orthopädietechniker Jens Kruse Foto: Stadt Lüdinghausen

Die „Gangwerkstatt“ war kürzlich das Ziel eines Betriebsbesuchs von Bürgermeister Richard Borgmann , dem Beigeordneten Matthias Kortendieck und Wirtschaftsförderer Stefan Geyer. Inhaber und Orthopädie-Schuhmachermeister Ralph Böhm stellt orthopädische Maßschuhe und maßgefertigte Einlagen für seine Kunden her, heißt es im Pressebericht der Stadtverwaltung. Das Leistungsspektrum geht jedoch weit darüber hinaus, so zählen Komfor- und Bequemschuhe, Verbandschuhe, Orthopädische Schuhzurichtungen, Laufanalysen, Orthesen und Prothesen, Kompressionsstrümpfe, Knie- und Fußbandagen sowie Diabetesversorgung mit zu seinen Schwerpunkten. „Er wolle den Kunden mit seiner Arbeit Lebensqualität zurückgeben, die manche schon für verloren hielten, so der Bericht.

Auf den Namen „Gangwerkstatt – gesunde Spur durch‘s Leben“ sei das Ehepaar Böhm gekommen, weil genau das den Kern der Aufgabe treffe. „Wir achten nicht nur auf Füße, sondern kümmern uns als Werkstatt für den gesunden Gang um ein ganzheitliches Auftreten“, wird Böhm zitiert.

Durch ein persönliches Gespräch mit dem Kunden, eine Ganganalyse und eine Ursachenklärung werde als erstes geprüft, wo im wahrsten Sinne des Wortes der Schuh drücke. Die meisten Menschen beschäftigten sich erst dann damit, wenn Beschwerden beim Laufen, Gehen oder Joggen aufträten, oder äußere Umstände wie zum Beispiel ein Unfall die Bewegungsfreiheit im täglichen Leben einschränke. Wichtig sei vor allem, sich Zeit für jeden Menschen zu nehmen, so Ute Böhm. Daher sei eine Terminvereinbarung beim Erstkontakt ratsam. Den Kontakt zu den Kunden stellt die „Gangwerkstatt“ auf unterschiedlichen Wegen her. „Der Tag der offenen Tür war ein voller Erfolg“, so Böhm. Die Wahl des Standortes sei ganz bewusst auf Lüdinghausen gefallen, ebenso bewusst auf das Ladenlokal in der Borg 11. „Positives Feedback unserer Kunden bestätigt uns darin, sich für den richtigen Ort entschieden zu haben“, so das Ehepaar Böhm. Ein solches Fachgeschäft habe bisher in Lüdinghausen gefehlt. „Mit dem Gedanken, uns selbstständig zu machen, haben meine Frau und ich uns schon seit langem beschäftigt“, wird Böhm weiter zitiert. „Wir sind motiviert und optimistisch an das Projekt herangetreten und genau diese Einstellung trägt uns bis heute“, so der Inhaber.

Bürgermeister Richard Borgmann stellte bei seinem besuch fest: „Ein solches Dienst- und Unternehmensangebot ist eine Bereicherung des Gesundheitsstandorts Lüdinghausen. Die Gangwerkstatt strahlt mit ihren Leistungen weit in die Region in und um Lüdinghausen hinaus.“

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