Verkehrssituation an der Janackerstiege
Stellplätze auf altem Friedhof

Lüdinghausen -

Der Bereich zwischen Kindergarten St. Elisabeth und Bürofachgeschäft Höcke an der Janackerstiege soll entschärft werden. Dafür soll ein vom Pkw-Verkehr getrennter Rad- und Fußweg angelegt werden. Zudem sollen auf der zur Mühlenstraße gelegenen Grünfläche rund ein Dutzend Parkplätze entstehen.

Donnerstag, 24.01.2019, 08:00 Uhr
Der Bereich zwischen Kindergarten St. Elisabeth und dem Bürofachgeschäft Höcke an der Janackerstiege soll neu gestaltet werden. Mit den Plänen beschäftigt sich am 31. Januar (Donnerstag) der Bauausschuss.
Der Bereich zwischen Kindergarten St. Elisabeth und dem Bürofachgeschäft Höcke an der Janackerstiege soll neu gestaltet werden. Mit den Plänen beschäftigt sich am 31. Januar (Donnerstag) der Bauausschuss. Foto: Peter Werth

Die Jan­ackerstiege im Bereich des Kindergartens St. Elisabeth und des Bürofachgeschäftes Höcke ist schon seit jeher ein Nadelöhr: Eltern, die ihre Kinder zur Tageseinrichtung bringen oder abholen, Kinder auf dem Weg in die Ostwallgrundschule sowie Kunden des Geschäftes und natürlich andere Radler und Fußgänger teilen sich einen dafür deutlich zu engen Weg.

Diese Situation werde sich in nicht allzu ferner Zukunft noch verschärfen, ist die Verwaltung angesichts des Baus der Leistungssporthalle überzeugt. Und: Auch jetzt schon hat der Pkw-Verkehr seit der Ansiedlung der Post-Agentur deutlich zugenommen.

Gesamtkosten von 200 000 Euro

Der Bauausschuss wird sich daher in seiner Sitzung am 31. Januar (Donnerstag) mit einem Vorschlag der Verwaltung befassen. Dieser sieht vor, künftig den Rad- und fußläufigen Verkehr vom Autoverkehr zu trennen, um mögliche Gefährdungen zu vermeiden. Zudem soll die Parkplatzsituation entspannt werden. Dazu sollen auf einem Teil der Grünfläche vor dem Kindergarten an der Mühlenstraße ein knappes Dutzend Stellplätze neu angelegt werden.

Sowohl mit der Kirchengemeinde St. Felizitas wie auch mit den Geschäftsinhabern sei von der Stadt Einvernehmen für die Planungen erzielt worden, heißt es in der Vorlage der Verwaltung. Die Kirchengemeinde als Eigentümerin der Grünfläche – dort war von 1867 bis 1904 der Friedhof der katholischen Kirchengemeinde – stellt einen Teil davon für die Einrichtung der Parkfläche zur Verfügung.

Die Kosten für die Maßnahme beziffert die Stadt auf insgesamt rund 200 000 Euro. Davon entfallen 130 000 Euro auf den Ausbau von Geh- und Radweg. An diesen Kosten müssen sich laut Kommunalabgabengesetz die Anlieger beteiligen. 70 000 Euro entfallen auf die Anlage der Stellplätze, die von der Stadt getragen werden. Die Pläne für das Vorhaben wird Volker Suhre vom Ingenieurbüro „nts“ im Ausschuss vorstellen.

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