Projekt am St.-Antonius-Gymnasium
Das Boot aus dem Drucker

Lüdinghausen -

Mathe, Naturwissenschaften und Technik – die „MINT-Fächer“ – schrecken nach wie vor viele Jugendliche ab. Das soll sich in Lüdinghausen, aber auch an Schulen in anderen Orten des Kreises Coesfeld ändern. Am St.-Antonius-Gymnasium hat die Informatik-AG jetzt ein ganz besonderes Boot konstruiert.

Mittwoch, 13.02.2019, 13:00 Uhr
Setzen auf viele Nachahmer (v.l.): Thomas Vößing („RuhrSource“), Klaudia Hülsken-Chmiel (zdi Kreis Coesfeld), Schulleiterin Elisabeth Hüttenschmidt, die Schüler Linus Alsbach, Tiziano Humpert, Jan Dornhege und Julius Geiger mit Lehrer Daniel Böttcher, Janina Neukirch (zdi Kreis Coesfeld) und Heike Schollmeyer (Agentur für Arbeit Coesfeld) sowie MINT-Koordinator Frank Zinow (vorne M.)
Setzen auf viele Nachahmer (v.l.): Thomas Vößing („RuhrSource“), Klaudia Hülsken-Chmiel (zdi Kreis Coesfeld), Schulleiterin Elisabeth Hüttenschmidt, die Schüler Linus Alsbach, Tiziano Humpert, Jan Dornhege und Julius Geiger mit Lehrer Daniel Böttcher, Janina Neukirch (zdi Kreis Coesfeld) und Heike Schollmeyer (Agentur für Arbeit Coesfeld) sowie MINT-Koordinator Frank Zinow (vorne M.). Foto: Kreis Coesfeld

Nach wie vor zeigt sich bei vielen Schülern im Kreis Coesfeld die Tendenz, jene Unterrichtsschwerpunkte und Ausbildungsberufe zu meiden, die etwas mit Mathe, Naturwissenschaft und Technik zu tun haben – die sogenannten „MINT-Fächer“ also. Das soll sich durch konkrete Projekte ändern, zum Beispiel in Lüdinghausen: Mit ihrer Informatik-AG haben MINT-Koordinator Frank Zienow und Lehrer Daniel Böttcher vom St.-Antonius-Gymnasium neueste Technik live erproben können – und am 3D-Drucker ihre eigens designten Bootsmodelle kons­truiert und gedruckt, heißt es in einer Pressemitteilung des Kreises.

Im nächsten Schritt werden die Modelle noch optimiert und schließlich mit Motoren ausgestattet. Ziel ist es, ein möglichst aerodynamisches Design zu finden, um das schnellste Boot zu besitzen; ein Rennen am Ende liefert den Beweis. Begleitet wird dieses Projekt durch einen Mitarbeiter der Firma „RuhrSource“ aus Bochum.

Wir unterstützen hier gern die Kreativität unserer Schüler mit innovativen Projekten.

Elisabeth Hüttenschmidt

„Wir unterstützen hier gern die Kreativität unserer Schüler mit innovativen Projekten“, wird Schulleiterin Elisabeth Hüttenschmidt in dem Pressetext zitiert. „Sie sollten schon frühzeitig ihre Affinitäten in den verschiedenen Bereichen und insbesondere in den MINT-Fächern ausleben können, damit die Freude erhalten bleibt und sich – bei entsprechender Eignung – auch eine berufliche Idee oder sogar Perspektive daraus ergeben kann“, so „zdi“-Koordinatorin Janina Neukirch. Denn unterstützt werden derartige Projekte durch das „zdi-Netzwerk“ im Kreis Coesfeld, das im Sommer 2018 gegründet wurde, wobei die Abkürzung für „Zukunft durch Innovation“ steht. Mit Hilfe dieses Netzwerkes ist es möglich, den Schulen solche Projekte anzubieten, die Schülern die MINT-Fächer durch praktische Arbeit konkret näherbringen. Unterstützt wird das „zdi“ dabei mit Mitteln des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit, schreibt der Kreis Coesfeld weiter.

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