Verkaufsoffene Sonntage
Nach Klage von Verdi wird städtische Regelung angepasst

Lüdinghausen -

Um die verkaufsoffenen Sonntage nicht zu gefährden, hat der Haupt- und Finanzausschuss am Dienstagabend die entsprechende städtische Regelung geändert. Hintergrund ist eine Klage der Gewerkschaft Verdi Ende vergangenen Jahres.

Mittwoch, 13.02.2019, 20:00 Uhr
An den verkaufsoffenen Sonntagen – wie hier beim Wintermarkt – dürfen die Geschäfte nur im Umkreis von 300 Metern um den Marktplatz ihre Türen öffnen.  
An den verkaufsoffenen Sonntagen – wie hier beim Wintermarkt – dürfen die Geschäfte nur im Umkreis von 300 Metern um den Marktplatz ihre Türen öffnen.   Foto: awf

Einstimmig hat der Haupt- und Finanzausschuss am Dienstagabend die städtische Verordnung für die verkaufsoffenen Sonntage angepasst. Nachdem die Gewerkschaft Verdi Ende 2018 gegen die bisherige Regelung geklagt hatte (WN berichteten), wird die sogenannte 300-Meter-Regelung in der jetzt beschlossenen Verordnung berücksichtigt. Damit dürfen künftig zum Wintermarkt sowie zum Frühlings-, Stadt- und Kartoffelfest sonntags nur die Geschäfte im Umkreis von 300 Metern um den Marktplatz – auf dem finden die Feste statt – öffnen.

„Das kann aber nur ein erster Schritt sein, um die verkaufsoffenen Sonntage in 2019 zu sichern. Denn bei dieser Regelung bleiben Läden wie Euronics, Pottmeyer oder Wein Stork außen vor“, machte Gregor Schäfer (FDP) deutlich. „Die Landesregierung ist meines Wissens schon an dem Thema dran. Das wird uns auf jeden Fall weiter beschäftigen“, bekräftigte Bürgermeister Richard Borgmann.

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