Benefizkonzert zugunsten von „KidzCare Tanzania“
Akteure haben ihr Ziel erreicht

Lüdinghausen -

Sie hatten sich einiges vorgenommen: Organisatoren und Mitwirkende der Benefizkonzerte zugunsten von „KidzCare Tanzania“ wollten 25 000 Euro zusammenbekommen. Bereits bei der ersten Veranstaltung am Freitagabend hatte Dr. Kurt Stoffel, Präsident des Lions Clubs, gute Nachrichten.

Montag, 18.02.2019, 08:00 Uhr aktualisiert: 20.02.2019, 16:08 Uhr
Hatten genauso viel Spaß, wie die Zuschauer: die „Kir Vocal“-Sängerinnen.
Hatten genauso viel Spaß, wie die Zuschauer: die „Kir Vocal“-Sängerinnen. Foto: Arno Wolf Fischer

Vor ausverkauftem Haus in der Vorburg der Burg Vischering sangen am Freitagabend die beiden Lüdinghauser Chöre „Kir Vocal“ und „Swingersöhne“ für den guten Zweck. Zusammen mit dem Lions Club Lüdinghausen und dem Künstler Alfred Gockel hatten die Ensembles zum Benefizkonzert für die Organisation „KidzCare Tanzania“ eingeladen.

Robert und Mary Notman gründeten die Organisation im Jahr 2000 und betreiben heute neben einem Waisenhaus auch Kindergärten und Schulen für mehrere hundert Kinder. 25 000 Euro wollen die vier Veranstalter durch die Aktion insgesamt aufbringen, um damit unter anderem einen Schulbus für 15 000 Euro zu finanzieren. „Das ist ein ehrgeiziges Ziel“, fasste Lions-Präsident Dr. Kurt Stoffel am Freitag zusammen. Das Geld stammt aus dem Reinerlös der Konzerte am Freitag und Sonntag, wobei der Lions Club den Betrag der Konzertkarten noch einmal verdoppelt. Gockel hat ein Acrylbild mit afrikanischen Motiven gemalt, das in einer Auktion versteigert wird. Zudem gibt es kleinere Drucke des Gemäldes zu kaufen, und zahlreiche Lüdinghauser unterstützten das Projekt mittels des eigens eingerichteten Spendenkontos und einer Spendenbox.

Benefizkonzert auf Burg Vischering

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  • Zweimal ausverkauftes Haus - darüber durften sich die Ensembles "Swingersöhne" und "Kir Vocal", der Lions Club Lüdinghausen sowie der Künstler Alfred Gockel am Wochenende bei den beiden Benefizkonzerten freuen.

    Foto: Arno Wolf Fischer
  • Zweimal ausverkauftes Haus - darüber durften sich die Ensembles "Swingersöhne" und "Kir Vocal", der Lions Club Lüdinghausen sowie der Künstler Alfred Gockel am Wochenende bei den beiden Benefizkonzerten freuen.

    Foto: Arno Wolf Fischer
  • Zweimal ausverkauftes Haus - darüber durften sich die Ensembles "Swingersöhne" und "Kir Vocal", der Lions Club Lüdinghausen sowie der Künstler Alfred Gockel am Wochenende bei den beiden Benefizkonzerten freuen.

    Foto: Arno Wolf Fischer
  • Zweimal ausverkauftes Haus - darüber durften sich die Ensembles "Swingersöhne" und "Kir Vocal", der Lions Club Lüdinghausen sowie der Künstler Alfred Gockel am Wochenende bei den beiden Benefizkonzerten freuen. Im Folgenden weitere Impressionen aus der Vorburg der Burg Vischering.

    Foto: Arno Wolf Fischer
  • „Swingersöhne“ und „Kir Vocal“ gestalteten Benefizkonzert Foto: Arno Wolf Fischer
  • „Swingersöhne“ und „Kir Vocal“ gestalteten Benefizkonzert Foto: Arno Wolf Fischer
  • „Swingersöhne“ und „Kir Vocal“ gestalteten Benefizkonzert Foto: Arno Wolf Fischer
  • „Swingersöhne“ und „Kir Vocal“ gestalteten Benefizkonzert Foto: Arno Wolf Fischer
  • „Swingersöhne“ und „Kir Vocal“ gestalteten Benefizkonzert Foto: Arno Wolf Fischer
  • „Swingersöhne“ und „Kir Vocal“ gestalteten Benefizkonzert Foto: Arno Wolf Fischer
  • „Swingersöhne“ und „Kir Vocal“ gestalteten Benefizkonzert Foto: Arno Wolf Fischer
  • „Swingersöhne“ und „Kir Vocal“ gestalteten Benefizkonzert Foto: Arno Wolf Fischer
  • „Swingersöhne“ und „Kir Vocal“ gestalteten Benefizkonzert Foto: Arno Wolf Fischer
  • „Swingersöhne“ und „Kir Vocal“ gestalteten Benefizkonzert Foto: Arno Wolf Fischer
  • „Swingersöhne“ und „Kir Vocal“ gestalteten Benefizkonzert Foto: Arno Wolf Fischer
  • „Swingersöhne“ und „Kir Vocal“ gestalteten Benefizkonzert Foto: Arno Wolf Fischer
  • „Swingersöhne“ und „Kir Vocal“ gestalteten Benefizkonzert Foto: Arno Wolf Fischer
  • „Swingersöhne“ und „Kir Vocal“ gestalteten Benefizkonzert Foto: Arno Wolf Fischer
  • „Swingersöhne“ und „Kir Vocal“ gestalteten Benefizkonzert Foto: Arno Wolf Fischer
  • „Swingersöhne“ und „Kir Vocal“ gestalteten Benefizkonzert Foto: Arno Wolf Fischer
  • „Swingersöhne“ und „Kir Vocal“ gestalteten Benefizkonzert Foto: Arno Wolf Fischer
  • „Swingersöhne“ und „Kir Vocal“ gestalteten Benefizkonzert Foto: Arno Wolf Fischer
  • „Swingersöhne“ und „Kir Vocal“ gestalteten Benefizkonzert Foto: Arno Wolf Fischer
  • „Swingersöhne“ und „Kir Vocal“ gestalteten Benefizkonzert Foto: Arno Wolf Fischer
  • „Swingersöhne“ und „Kir Vocal“ gestalteten Benefizkonzert Foto: Arno Wolf Fischer
  • „Swingersöhne“ und „Kir Vocal“ gestalteten Benefizkonzert Foto: Arno Wolf Fischer
  • „Swingersöhne“ und „Kir Vocal“ gestalteten Benefizkonzert Foto: Arno Wolf Fischer

Angesichts dieses Engagements konnte Stoffel am Freitag unter dem Applaus des Publikums vermelden: „Der Bus ist finanziert!“ Das übrige Geld wird ebenso direkt für die Aktivitäten von „KidzCare Tanzania“ verwendet. Geplant ist unter anderem eine Unterkunft für das Lehrpersonal, wie Mary und Robert Notman dem Publikum erklärten. Die beiden waren am Freitag im Konzertsaal zugegen: Zwar nicht persönlich, aber in Form eines Videointerviews, das im November 2018 auf genau der Bühne aufgezeichnet wurde, auf der auch die Chöre auftraten. „Das Projekt ist viel schneller gewachsen, als wir es uns erträumt hatten“, so Robert Notman während des Interviews.

Neben dem Interview hatte Stoffel noch eine besondere Überraschung auf Lager: „Die Kinder wissen von diesem Konzert und haben Karten geschrieben.“ Zudem übermittelte eine Schülerin ihre Dankbarkeit mittels einer Videobotschaft.

Humor und Lokalkolorit

Die Damen von „Kir Vocal“ präsentierten schließlich eine bunte Mischung aus Popmusik der vergangenen Jahrzehnte von Interpreten wie Queen über Pharrell Williams bis hin zu Adele. Begleitet wurden sie dabei von ihrer Chorleiterin Sigrid Hartmann am Klavier sowie Paul und Robert Mangel an Bass und Schlagzeug. Der Humor und der Lokalkolorit, der den „Swingersöhnen“ in Lüdinghausen und Umgebung eine breite Fangemeinde beschert, überzeugte auch diesmal das Publikum. Sie hätten schon immer in der Burg Vischering singen wollen, so die Ensemble-Mitglieder. Da dieser Wunsch nun endlich erfüllt wurde, besangen sie in „Madame Sörries“ ihre Anfragen an Christine Sörries, frühere Kulturreferentin des Kreises Coesfeld. Zum großen Finale betraten die beiden Chöre schließlich gemeinsam die Bühne und wurden mit dem anhaltenden Applaus des Publikums belohnt.

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